Infracore steigert im ersten Halbjahr Mieterträge und Gewinn

Infracore steigert im ersten Halbjahr Mieterträge und Gewinn
Zum Immobilienportfolio von Infracore gehört auch die Privatklinik Bethanien in Zürich. (Foto: Privatklinik Bethanien)

Freiburg – Infracore hat im ersten Halbjahr 2026 Mietertrag und Gewinn gesteigert. Gleichzeitig verbesserte der Gesundheitsimmobilien-Spezialist seinen Verschuldungsgrad und bestätigte die Erwartungen für die Ausschüttung im Gesamtjahr.

Die Mieterträge stiegen in den ersten sechs Monaten um 5,3 Prozent auf 35,9 Millionen Franken. Der operative Gewinn (EBITDA) legte um 3,6 Prozent auf 32,4 Millionen Franken zu. Unter dem Strich erzielte die Gesellschaft mit 22,8 Millionen Franken einen um 5,5 Prozent höheren Reingewinn, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Das Immobilienportfolio hatte per Ende Juni einen Wert von 1,41 Milliarden Franken und blieb damit gegenüber Ende 2025 weitgehend stabil. Im Berichtszeitraum verkaufte Infracore zwei nicht zum Kerngeschäft gehörende Liegenschaften in Solothurn und Sorengo. Die Verschuldungsquote gemessen am Loan-to-Value verbesserte sich derweil auf 42,8 Prozent nach 44,5 Prozent Ende 2025.

Für das Gesamtjahr rechnet Infracore unverändert mit Mieterträgen von rund 74 Millionen Franken sowie Mitteln aus dem operativen Geschäft (Funds from Operations) von rund 47 Millionen. Der Verwaltungsrat plant zudem für 2026 weiterhin eine Ausschüttung von 2,95 bis 3,05 Franken je Aktie.

Die Aktien von Infracore, der früheren Aevis-Tochter, sind seit dem 9. Juli an der SIX kotiert. Die entsprechenden Kosten wie auch der am 2. Juli erfolgte Erwerb der See-Spital-Liegenschaft in Horgen sind noch nicht im Halbjahresbericht enthalten.

Der vollständige Halbjahresbericht folgt am 27. August. (awp/mc/ps)

Infracore

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