KOF: Schweizer Firmen bauen Kapazitäten aus

Investition
(Bild: Gina Sanders - Fotolia.com)

Zürich – Waren Investitionen zum Zwecke von Rationalisierungen nach der Aufhebung des Mindestkurses 2015 noch das Hauptinvestitionsmotiv für Unternehmen in der Schweiz, spielt es im Jahr 2018 kaum eine Rolle mehr. Mit der guten Konjunkturentwicklung planen die Unternehmen vor allem in den Ausbau ihrer Kapazitäten zu investieren. Gemäss der aktuellen KOF Investitionsumfrage steigen die Investitionen um 8% in diesem Jahr.

In der aktuellen Umfrage vom Frühjahr 2018 bestätigen die teilnehmenden Unternehmen ihre Investitionsplanungen vom Herbst 2017. Insgesamt werden die Investitionen in diesem Jahr um 8 Prozent zunehmen. Die Firmen wollen insbesondere in Ausrüstungsgüter und Bautätigkeiten investieren. Aber auch in Forschung und Entwicklung. Vor allem die Industrieunternehmen und die Dienstleistungsfirmen planen mit deutlich zunehmenden Investitionen, die Bauunternehmen sind zurückhaltender.

Im kommenden Jahr dürfte die Investitionstätigkeit gemäss den Umfrageergebnissen leicht abnehmen und der jüngste Investitionszyklus in der Schweiz damit enden.

Einen ausführlicheren Bericht zur aktuellen KOF Investitionsumfrage finden Sie im aktuellen KOF Bulletin Nr. 120 vom Juli/August.

Zur KOF Investitionsumfrage
Die Basis der aktuellen KOF Investitionsumfrage bildet ein Panel von über 8.000 Firmen, welches die Schweizer Wirtschaftsstruktur nachbildet. Sowohl der Staatssektor, halböffentliche Unternehmen als auch private Haushalte bleiben bei der Berechnung der Investitionszahlen unberücksichtigt. Insgesamt haben sich 3.000 Unternehmen an der Umfrage beteiligt, was einer Rücklaufquote von 38% entspricht.
Weitere Informationen zur KOF Investitionsumfrage finden Sie hier.

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