Meyer Pflanzenkulturen: Grüne Ideen für grüne Produkte

Hanspeter Meyer

Hanspeter Meyer, Inhaber Meyer Pflanzenkuturen AG.

Zürich – Meyer Pflanzenkulturen gehört zu den innovativsten Betreibern von Gewächshäusern der Schweiz. Auch bei der Wärmegewinnung setzt das Unternehmen voll auf modernste Technologien: Das neueste Grossprojekt, eine Holzschnitzelheizung, wird in diesen Tagen in Betrieb genommen. Auch dank der Unterstützung der Klimastiftung Schweiz.

Für die Klimastiftung Schweiz stand Hanspeter Meyer, Inhaber der Meyer Pflanzenkultur AG, Red und Antwort.

Klimastiftung Schweiz: Bitte beschreiben Sie sich und Ihr Unternehmen, damit sich unsere Leser ein Bild machen können.

Hanspeter Meyer: Mein Vater, Peter Meyer, hat das Unternehmen 1962 gegründet. 2002 übernahm ich den Betrieb. Unsere Erfahrung in der Orchideenzucht ist schon sehr gross. Doch arbeiten wir noch immer stetig am Sortiment und an der Qualität der Pflanzen. Ich selber spüre noch immer Leidenschaft bei der Arbeit. Dies hat auch  mit der Wechselwirkung zwischen Technik und Natur zu tun.

«Wir haben als Gärtner ein Gespür für Ökologie und Ökonomie.»
Hanspeter Meyer, Inhaber Meyer Pflanzenkulturen AG

Wann und wie haben Sie beschlossen, in Ihrem Unternehmen etwas für die Umwelt zu tun?

Wir haben als Gärtner ein Gespür für Ökologie und Ökonomie, mein Vater hat sich damals schon sehr dafür eingesetzt. Ich konnte das weiterführen. Ein Meilenstein war dann aber die Zusammenarbeit mit der ENAW im Jahr 2006.

Was genau haben Sie unternommen?

Zuerst haben wir den ganzen Betrieb durchforstet. Danach dichteten wir die Dachscheiben ab. Auch die Energieschirme sind schon lange in Betrieb. Insgesamt haben wir fast 30 Massnahmen umgesetzt. Unsere neueste Anschaffung ist die Holzschnitzelheizung, die in diesem Jahr noch in Betrieb genommen wird.

Welches waren dabei die grössten Herausforderungen?

Wir mussten die Massnahmen immer auf unsere Pflanzen, abstimmen. So konnten wir die Gewächshäuser nicht einfach weniger beheizen oder die Scheiben zu stark abdichten, so dass keine Frischluft mehr ins Innere dringen konnte, das hätte unseren Pflanzen geschadet. Wir mussten stets die Orchideen im Auge behalten.

Die Klimastiftung Schweiz hat Sie unterstützt. Wie genau?

Durch den grosszügigen Beitrag der Klimastiftung – die wir erst durch den Energieberater kennengelernt haben – konnten wir den Kostendruck massiv senken. Die Klimastiftung trug wesentlich dazu bei, dass wir unsere Holzschnitzelheizung realisieren konnten.

Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an der Klimastiftung Schweiz?

Die Partner reinvestieren ihr Geld freiwillig in die Stiftung. Damit ist die Klimastiftung Schweiz ein gutes Beispiel, wie sich eine Soziale Marktwirtschaft auch ohne staatliche Vorschriften regulieren kann.

Was hat Ihnen Ihr Engagement gebracht?

Wir unterstützen einheimische Energiequellen, sind unabhängig vom Ölpreis, und wissen, dass wir etwas Gutes für die Umwelt tun. Es gibt mir ein gutes Gefühl, dass unser Betrieb auch umweltverträglich funktioniert.

Herr Meyer, wir bedanken uns für dieses Interview. (Klimastiftung Schweiz/mc/ps)

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