Nano-Technik: Die wohl kleinste Gitarre der Welt spielt sich selbst

Nano-Technik: Die wohl kleinste Gitarre der Welt spielt sich selbst
Die Röhre war drei Nanometer dick - oder so dünn wie eine Gitarrensaite, die man 100.000 Mal geteilt hat. (Bild: George Pickett / SPIEGEL ONLINE)

Eine Saite, die 100.000 Mal dünner ist als an einer normalen Gitarre. Ein Ton, der 21 Oktaven über dem eines normalen Instruments liegt: Forscher präsentieren die wohl kleinste Gitarre der Welt.

Man kann sie nicht hören, man kann sie nicht sehen – und doch ist sie faszinierend. Nano-Forscher an den britischen Universitäten Lancaster und Oxford haben sozusagen die kleinste Gitarre der Welt gebaut. Im Fachmagazin „Nature Physics“ berichtet das Team um Edward Laird von den Experimenten, bei denen eine extrem dünne Saite durch einen elektrischen Strom zum Schwingen gebracht wird.

Die Forschenden nutzten eine Kohlenstoffnanoröhre, die an ihren beiden Enden an einer Metallischen Halterung befestigt wurde. Die Röhre war gerade einmal drei Nanometer dick – oder um Bild der Gitarre zu bleiben, so dünn wie eine Saite, die man 100.000 Mal geteilt hat. Der Versuchsaufbau wurde extrem gekühlt, bis auf 0,02 Grad oberhalb des sogenannten absoluten Nullpunktes. Der liegt bei minus 273,15 Grad Celsius oder 0 Kelvin.

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