Novartis-CEO: Sehr besorgt über Frankenaufwertung

Joe Jimenez

Novartis-CEO Joe Jimenez.

Zürich – Novartis hat am vergangenen Dienstag ein sehr solides Quartalsergebnis vorgelegt und dabei die Markterwartungen übertroffen. In einem Interview mit der Sonntagspresse zeigt sich der Firmenchef aber besorgt über die Währungsentwicklung. «Ich bin sehr besorgt über die Aufwertung des Frankens», sagte CEO Joe Jimenez in einem Interview mit der «SonntasZeitung» vom 24.07.

Novartis erziele lediglich 1,5% des Umsatzes in der Schweiz, gebe hier aber 36% des Forschungsaufwandes aus. «Wir müssen Einnahmen und Kosten besser in Einklang bringe», so Jimenez. Dies bedeute allerdings nicht zwingend einen Abbau von Arbeitsplätzen in der Schweiz. Im Vordergrund stünden Einsparungen beim Einkauf. «Wenn sich der Franken aber weiter in Richtung Parität zum Euro bewegt, wie dies Analysten prophezeien, wäre das sehr schlecht für Novartis.» Das Unternehmen dürfe nicht zum Opfer von Währungsbewegungen werden, sondern müsse proaktiv Massnahmen ergreifen. Für künftige Investitionsentscheide müsse der starke Franken in Betracht gezogen werden, sonst schade dies der ganzen Gruppe. (awp/mc/ps)

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