Oracle: Die Cloud als wichtige Verbündete für Regierungen und Unternehmen

Oracle: Die Cloud als wichtige Verbündete für Regierungen und Unternehmen
Von Matis Pellerin, Corporate Affairs Director, Oracle.

Da jeden Tag neue Herausforderungen auftauchen, müssen sich Regierungen eine zentrale Frage stellen: Wie können sie sich auf das Unerwartete vorbereiten und welche Entscheidungen sollten sie heute treffen, um besser auf morgen vorbereitet zu sein?

Für viele liegt die Antwort in der digitalen Transformation. In der Schweiz arbeiten Bund, Kantone und Gemeinden seit zehn Jahren an der Digitalisierung der Dienstleistungen und Leistungen der Verwaltung, wobei bestehende elektronische Kanäle parallel zu analogen Kanälen als Option zur Verfügung steht. Der neue Leitgedanke lautet: Vorrang für das Digitale.

Der Bundesrat lässt prüfen, ob die Schweiz eine eigene Cloud-Infrastruktur braucht. Das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) soll abklären, ob eine „Swiss Cloud“ nötig, nützlich und machbar ist – und wie sich so ein Projekt umsetzen liesse. Auch die Bundeskanzlei, die Kantone sowie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft sollen sich an der Machbarkeitsstudie beteiligen. Zu prüfen sei auch, inwiefern eine „Swiss Cloud“ zur Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Schweiz wie auch für die Entwicklung und Anwendung von Technologien in den Bereichen künstliche Intelligenz und sichere Datenhaltung beitragen könnte.

Es gibt durchaus Vorbehalte gegenüber der Nutzung von Cloud-Lösungen durch multinationale ausländische Cloud-Anbieter. Aber, wie Nathan CookNathan Cook, Chefentwickler für den Bereich Nationale Sicherheit von Oracle kürzlich der NZZ mitteilte, entsprechen Befürchtungen, dass Dritte auf Daten zugreifen könnten, nicht der Realität. Die Industrie hat weder den Appetit noch das Interesse, dies zu tun. Vielmehr sorgt sie für Datensicherheit und Zuverlässigkeit. Sicherheit ist für Oracle oberstes Gebot: wir haben vor kurzem sogar vorgefertigte Tools auf den Markt gebracht, um die Reaktion auf mögliche Angriffe zu automatisieren und das Sicherheitsrisiko der Kunden in der Cloud ohne zusätzliche Kosten schnell und effizient zu reduzieren. Unser Oracle Cloud Guard überwacht kontinuierlich Konfigurationen und Aktivitäten, um Bedrohungen zu erkennen und automatisch in allen globalen Oracle Cloud-Regionen zu beheben.

Auch unsere grossen europäischen Nachbarn haben in ihren Verwaltungen mit dieser digitalen Transformation begonnen. Als bisher letztes Beispiel gab das britische Verteidigungsministerium am 23. September 2020 bekannt, dass die Oracle Cloud Infrastructure (OCI) ausgewählt wurde, um die Migration seiner vertraulichen Daten in die Cloud zu unterstützen. Warum wurde sie ausgewählt? Ganz einfach, weil die Regierung nicht äusseren Veränderungen unterworfen sein will – sondern diese Veränderungen selbst vorwegnehmen und vorantreiben will.

Durch die Integration der OCI in seine hybride Dienstleistungspalette kann das britische Verteidigungsministerium seine Cloud flexibel verwalten und die verschiedenen Innovationen, die auf den Markt gebracht werden, nutzen. Der Multi-Cloud-Ansatz ermöglicht es ihm, das Beste aus seinen Daten, dem wichtigsten Kapital einer Verwaltung, herauszuholen, und das alles in einer hochsicheren Umgebung, die seinen Spezifikationen entspricht. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, die direkt in die Cloud-Lösungen integriert sind, ermöglichen zudem den Echtzeit-Zugriff auf wesentliche Informationen – manchmal sogar bevor der operative Bedarf entsteht – und gewährleisten ein hohes Mass an Widerstandsfähigkeit gegenüber Unvorhergesehenem. Aus all diesen Gründen entscheiden sich viele Kunden auf der ganzen Welt dafür, ihre Daten in die Cloud zu migrieren.

Im privaten Sektor migrierte Zoom seine Daten vor einigen Monaten auf OCI, um sein starkes Wachstum zu unterstützen. Das Zoom-Geschäft entwickelte sich rasch und erlebte das stärkste Wachstum, das je in der Unternehmensgeschichte verzeichnet wurde. Die Cloud-Infrastruktur musste sich weiterentwickeln, um das Geschäft zu unterstützen und eine gute Servicequalität zu gewährleisten. OCI ermöglichte es Zoom, seine Kapazitäten sehr rasch – in nur 9 Stunden – zu erhöhen, um den Bedürfnissen von Millionen neuer Benutzer gerecht zu werden. Heute überträgt Zoom täglich 7 Petabyte an Daten über OCI.

Das Unternehmen 8×8 – ein VoIP-Dienstleister für Unternehmen – sah sich ebenfalls mit diesem Problem konfrontiert: Eine unerwartete Zunahme der Nutzung von Videokonferenz-Tools hat zu einer erhöhten Nachfrage nach seiner Infrastruktur geführt. Der Anstieg von 200.000 monatlichen Benutzern auf 20 Millionen in wenigen Wochen erforderte eine robuste Infrastruktur, die in der Lage war, schnell auf die Anforderungen zu reagieren, ohne die Kosten- und Leistungsprobleme, die normalerweise bei einem so schnellen Scale-up entstehen. Durch die Übertragung seiner Videokonferenzdienste von AWS auf OCI konnte 8×8 dank des ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnisses von Oracle 80% seiner Cloud-Rechnung einsparen. Das Unternehmen ist nun in der Lage, seine Entwicklung fortzusetzen und gleichzeitig seinen Benutzern weiterhin einen hochwertigen Service zu bieten.

Die letzten Monate haben unzählige Unternehmen dazu veranlasst, ihre IT-Bedürfnisse neu zu bewerten. Täglich sprechen wir mit Unternehmen oder öffentlichen Institutionen in der Schweiz, die ihre Infrastrukturen aufrüsten müssen, ohne ihre Ausgaben zu erhöhen oder die Sicherheit ihrer Daten zu opfern.

Niemand von uns kann vorhersagen, was in den kommenden Monaten auf uns zukommt, aber was für Regierungen und Unternehmen absolut unerlässlich ist, ist eine Technologie, die ihnen hilft, diese neuen Anforderungen zu erfüllen. Wir bei Oracle konzentrieren uns seit Jahrzehnten darauf und stellen sicher, dass unsere Kunden über widerstandsfähige, leistungsstarke und hochsichere Infrastrukturen verfügen. (Oracle/mc/ps)

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