PSP verbucht Gewinneinbruch im ersten Halbjahr

PSP verbucht Gewinneinbruch im ersten Halbjahr
Giacomo Balzarini, CEO PSP Swiss Property. (Foto: PSP)

Zug – PSP Swiss Property ist bisher gut durch die Corona-Krise gekommen. Der behördlich verordnete Lockdown hat sich nur wenig in den Zahlen des Halbjahresergebnisses niedergeschlagen. Dass der Reingewinn dennoch um gut die Hälfte einbrach, lag an Sonderfaktoren im Vorjahr, die nun weggefallen sind. Für das Gesamtjahr bestätigt der Immobilienkonzern seine Prognosen.

Entsprechend hat PSP laut einer Mitteilung vom Dienstag im ersten Halbjahr beim Reingewinn einen Rückgang um 52,9 Prozent auf 121,8 Millionen Franken verbucht. 2019 hatte der zweitgrösste börsennotierte Schweizer Immobilienkonzern von einem einmaligen Steuereffekt, Verkaufserfolgen und einer ausserordentliche Portfolioaufwertung profitiert.

Ohne Liegenschaftserfolge betrug der Gewinn 98,3 Millionen Franken, was einem Rückgang um 14,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht.

Der Liegenschaftsertrag stieg dagegen um 1,2 Prozent auf 146,7 Millionen Franken und der Betriebsgewinn (EBITDA ohne Liegenschaftserfolg) fiel mit 127,7 Millionen Franken um 1,6 Prozent ebenfalls höher aus.

Der durchschnittliche Leerstand im 8,127 Milliarden Franken schweren Immobilienportfolio lag am Stichtag Ende Juni bei 3,4 Prozent nach 3,5 Prozent Ende 2019.

Besser als erwartet
Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten übertroffen. Diese hatten im Schnitt mit einem EBITDA (exkl. Neubewertungen) von 122,9 Millionen und einem Reingewinn von 95,8 Millionen Franken gerechnet.

Beim Blick nach vorne sei noch zu früh, um eine abschliessende Beurteilung der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Geschäftstätigkeit abzugeben. PSP Swiss Property sei jedoch für die kommenden Zeiten bestens gerüstet. Für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen daher die bisherige Prognose von einem EBITDA (ohne Liegenschaftserfolge) von rund 260 Millionen Franken. Die Leerstandsquote wird sogar etwas tiefer mit 3, Prozent erwartet. Bisher lautete die Prognose auf rund 3,5 Prozent. (awp/mc/ps)

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