Regionale Markt- und Sprachkenntnisse besonders gefragt

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(Bild: Jakub Jirsák - Fotolia.com)

Zürich – Die Neubesetzung von Positionen und die Recruiting-Aktivitäten in der Schweiz sind 2016 auf einem konstanten Niveau geblieben, auch dank des zuletzt wieder stärker gewachsenen Wirtschaftsvertrauens. Für ausländische Investoren ist die stabile Schweizer Wirtschaft ein attraktiver Markt. Dies geht aus der globalen Gehaltsstudie 2017 hervor, die die internationale Personalberatung Robert Walters mit Beginn des neuen Jahres zum 18. Mal veröffentlicht hat.

Besonders gesucht sind Professionals mit Expertise für Legal, Compliance und Risk, da lokal ansässige Unternehmen die neuen Finanzvorschriften, die die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) auferlegt hat, adaptieren und umsetzen müssen. Im Bereich Accounting und Finance suchen die Unternehmen bevorzugt Experten mit regionalen Sprachkenntnissen für das mittlere Management.

Die Schweiz gilt als globaler Innovationsführer, daher verstärken vor allem Unternehmen aus der ICT-Branche ihre Präsenz im lokalen Markt. Robert Walters antizipiert, dass 2017 bevorzugt Sales-Professionals mit technischem Background gesucht werden, um weitere Expansionen unterstützen zu können. Auch die Besetzung von Interim-Positionen im mittleren Management wird weiter ansteigen, da Interim Manager für Unternehmen eine kostengünstige Lösung, um dem Fachkräftemangel kurzfristig entgegenzuwirken.

In allen Bereichen – Accounting & Finance, Banking & Financial Services und Sales & Marketing – sind laut Gehaltsstudie stabile Gehälter zu erwarten. Zusätzlich können Finance-Kandidaten, die sich durch besondere Nischenkompetenzen auszeichnen, mit Prämienzahlungen rechnen. Auch die stark nachgefragten Spezialisten für Risk, Legal und Compliance können bei der Übernahme von neuen Positionen signifikante Gehaltsverbesserungen erzielen, insbesondere wenn sie über die notwendigen Sprach- und regionalen Marktkenntnisse verfügen.

Zügige Recruitment-Prozesse bringen Vorteile im Wettbewerb
Grundsätzlich halten Unternehmen in der Schweiz Ausschau nach flexibel einsetzbaren Kandidaten, um spezifische Restrukturierungs- und Revisionsprozesse rechtskonform abwickeln zu können. Nick Dunnett, Geschäftsführer von Robert Walters in der Schweiz und in Deutschland, empfiehlt: «Da die meisten Kandidaten angesichts des positiven Geschäftsklimas und des Fachkräftemangels unter mehreren Jobangeboten wählen können, empfehlen wir, die Einstellungsprozesse möglichst schnell und effizient zu gestalten, um somit einen Vorteil gegenüber den Wettbewerbern zu erzielen. Genauso wichtig ist es aber, Toptalenten klar strukturierte Karriereprogramme anzubieten. Neben finanziellen Aspekten spielen vor allem Angebote zum flexiblen Arbeiten sowie Initiativen zur Unterstützung der Work-Life-Balance eine bedeutsame Rolle.» (RW/mc/pg)

Robert Walters

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