Schweizer CFO optimistisch für 2017 – Frankenstärke nur Sorge Nummer 2

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Zürich – Die Schweizer Finanzchefs sehen die weitere Entwicklung ihrer Unternehmen mehrheitlich positiv. Die Zuversicht, die schon seit dem Frankenschock Schritt für Schritt zugenommen habe, sei erneut grösser geworden, teilt die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte am Dienstag auf Basis ihrer vierteljährlich durchgeführten CFO-Umfrage mit.

Konkret beurteilten im vierten Quartal 64% (Q3: 53%) der befragten 101 Finanzchefs die finanziellen Aussichten für ihr Unternehmen als positiv, wie es weiter heisst. Nur 9% (12%) seien pessimistisch eingestellt gewesen, womit dieser Wert erstmals im einstelligen Bereich liege. 27% sähen die Entwicklung neutral.

„Erfolgsversprechende Erholungsphase“
„Die Schweizer Unternehmen befinden sich in einer erfolgsversprechenden Erholungsphase, was die eigenen Entwicklungsaussichten angeht“, lässt sich Deloitte-Schweiz-Chefökonom Michael Grampp in der Mitteilung zitieren. Dafür sprechen laut den Angaben auch verbesserte Werte bei den geplanten Neuinvestitionen und den Margenerwartungen.

Eine Basis für diese Beurteilung ist die Einschätzung der Konjunkturaussichten. 93% der CFO seien positiv oder neutral gestimmt, heisst es dazu. Sie seien sich jedoch der Risiken bewusst, heisst es weiter. 58% (63%) stuften die Unsicherheit im ökonomischen und finanziellen Umfeld als hoch ein. Dabei würden die geopolitischen Risiken als grösste Herausforderung betrachtet. Das Risiko des starken Frankens habe nun die zweitmeisten Nennungen erhalten, gefolgt von der Befürchtung einer schwächeren Binnennachfrage.

Der Schuh drücke beim Thema Frankenstärke nicht mehr ganz so fest wie im Vorjahr, meint Deloitte-Experte Dennis Brandes dazu. „Die Unternehmen haben sich in den letzten beiden Jahren besser auf die langanhaltenden makroökonomischen Risiken eingestellt“, lautet sein Fazit. (awp/mc/ps)

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