Schweizer CIO’s sehen hohe Risiken im IT-Bereich

Datendiebstahl

(Foto: Gina Sanders – Fotolia.com)

Zürich – Deloitte in der Schweiz hat die erste CIO-Umfrage zu den Herausforderungen und Chancen für CIOs veröffentlicht. 60% der befragten CIOs sehen hohe Risiken im Bereich der Informationssicherheit. Lediglich bei 10% der CIOs sind öffentliche Cloud-Technologien im Einsatz und nur 37% glauben, dass die IT eine Innovationsschmiede für ihr Unternehmen ist.

Mehr als 50 Schweizer CIOs beantworteten für Deloitte zwischen Juni und August 2013 Fragen zu ihrem Beruf sowie zu Herausforderungen und Chancen für die Zukunft. Die Deloitte-Umfrage zeigt wo die CIOs die Prioritäten setzen: Oberste Bedeutung hat für Schweizer CIOs der Erhalt der Servicequalität für das kommende Jahr. Im Vergleich priorisieren ihre internationalen Kollegen in erster Linie Veränderungsprozesse. Michael MacNicholas, Director Consulting bei Deloitte in der Schweiz, erklärt dies folgendermassen: „Lediglich 37% der befragten Schweizer CIOs geben an, dass die IT in ihrem Unternehmen als Innovationsschmiede wahrgenommen wird.  Zusätzlich werden weniger IT-Betriebsabläufe outgesourct als dies im internationalen Vergleich üblich ist.“

Schleppende Einführung von Cloud-Technologien
Die Deloitte-Befragung zeigt, dass Schweizer CIOs zwar öffentliche Cloud-Technologien untersuchen, diese aber noch nicht implementiert haben. Der Einführungsgrad von öffentlichen Clouds ist in der Schweiz mit 10% erheblich geringer als im internationalen Vergleich (23%). Mehr als 30% der CIOs erklären diese schleppende Einführung mit dem Schweizer Datenschutz und der dazugehörigen Gesetzgebung.

Über 30% der CIOs glauben Staats- oder Industriespionage sei ein “high risk“
Für über 60% der CIOs stellen Informationssicherheitsrisiken eine grosse Bedrohung dar. Mark Carter, Deloitte Risk Advisory Partner für Cyber Security, erklärt: „Interne Risiken – durch Mitarbeiter oder Lieferanten – werden von Schweizer CIOs als hoch eingestuft. Neue, externe Bedrohungen wie “Hacktivismus” und staatlich geförderte Angriffe werden ebenfalls als real erachtet.“ Mehr als 30% der CIOs stufen die Möglichkeit der Staats- oder Industriespionage als “high risk“ ein. (deloitte/mc/cs)

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