sgv erfreut über Beibehaltung der Pauschalbesteuerung

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Der sgv ist erfreut, dass der Ständerat die Volksinitiative „Abschaffung der Pauschalbesteue­rung“ heute klar abgelehnt hat. Die Pauschalbesteuerung ist ein in der Praxis erprobtes steu­erpolitisches Instrument von hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung. Würde die Pauschalbe­steuerung abgeschafft, wären Steuereinnahmen von jährlich rund 700 Millionen Franken und etwa 22‘000 Arbeitsplätze gefährdet. Die KMU-Wirtschaft wäre massiv betroffen.

Die Abschaffung der Pauschalbesteuerung, wie sie die Volksinitiative verlangt, hätte spürbare negati­ve Folgen für Steueraufkommen sowie Arbeitsplätze in der Schweiz. Dies würde insbesondere die KMU-Wirtschaft und diese speziell in den Berggebieten treffen. Der Ständerat hat die Initiative heute konsequenterweise klar abgelehnt.

Über 22‘000 Arbeitsplätze mit Pauschalbesteuerung verbunden
Als grösster Dachverband der Schweizer Wirtschaft spricht sich der sgv ganz klar für die Beibehaltung der Pauschalbesteuerung aus. Die rund 5600 Personen, die in der Schweiz ihre Steuern über die Pauschalbesteuerung abrechnen, zahlten im Jahr 2012 695 Millionen Franken Steuern. Schätzungen der Eidgenössischen Steuerverwaltung zufolge sind mit der Pauschalbesteuerung direkt und indirekt über 22‘000 Arbeitsplätze verbunden.

Im föderalistischen Steuersystem der Schweiz hat die Pauschalbesteuerung ausländischer Personen eine langjährige Tradition und ist für verschiedene Regionen der Schweiz von erheblicher wirtschaftli­cher Bedeutung. Der sgv erachtet die Pauschalbesteuerung als ein geeignetes und bewährtes Werk­zeug der Wirtschaftsförderung. Dieses ermöglicht es den Kantonen, dem unerbittlichen Steuerwett­bewerb auf internationaler Ebene entgegenzutreten. (sgv/mc/ps)

Die Nummer 1
Als grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft vertritt der sgv 250 Verbände und gegen 300’000 Unternehmen.

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