sgv: Schweizer Wirtschaft bleibt grün

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)
sgv-Direktor und FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Bern – Die Revision des Umweltschutzgesetzes ist vom Tisch. Der Schweizerische Gewerbeverband sgv begrüsst den Entscheid des Ständerates, nicht auf die Revision einzutreten. Sie war unnötig, uneffektiv und teuer. Die Schweizer Wirtschaft gehört heute schon zu den Spitzenreitern in Sachen Ressourcen- und Energieeffizienz. Dank dem Entscheid des Ständerates kann sie es bleiben. Denn zentrale Staatsplanung hilft hier nicht.  

Das Bild ist das gleiche quer durch alle globalen Vergleiche: Die Schweizer Wirtschaft ist grün. Statt dies zu anerkennen, wollte der Bundesrat das Umweltschutzgesetz USG ändern. Die freiwilligen  Massnahmen der Wirtschaft wären dadurch bürokratisiert und faktisch erschwert worden. Mit zentraler Staatsplanung, Regulierungskosten und Bevormundung ist der Umwelt aber nicht geholfen. Nachdem der Nationalrat die Vorlage abgelehnt hatte, bedeutet das heutige nicht-Eintreten des Ständerates das definitive Ende dieser Revision. Das ist ein grosses Plus für die Umwelt und für die Wirtschaft.

Der sgv als grösster Dachverband der Schweizer Wirtschaft setzt sich für den effizienten Umgang mit Ressourcen ein, weil dies im ureigenen Interesse der Wirtschaft ist. Die Effizienzsteigerung muss aber praxisnah und wirtschaftlich erfolgen. Bürokratische, teure und komplizierte Lösungen lehnt der sgv ab. (sgv/mc/ps)

Die Nummer 1:
Als grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft vertritt der sgv 250 Verbände und gegen 300’000 Unternehmen.

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