sgv zur Unternehmenssteuer-Reform: Eine Priorität für KMU

Hans-Ulrich Bigler
sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Bild: sgv)

Bern – Der Schweizerische Gewerbeverband sgv begrüsst den Zwischenbericht zur Reform der Un­ternehmenssteuer. Es ist richtig, dass Reformen ergriffen, die im Ausland kritisierten kantona­len Steuerregimes aber beibehalten werden. Die aufgezeigten Massnahmen stärken die steuer­liche Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz und respektieren die Steuerautonomie der Kantone. So bleiben Arbeitsplätze und Wohlfahrt erhalten.

Die Schweiz verfügt über ein attraktives Steuersystem. Zu dieser Attraktivität gehören auch die kanto­nalen Steuerregimes für Firmen, deren Sitz in der Schweiz liegt, die aber mehrheitlich oder aus­schliesslich im Ausland tätig sind. Seit mehreren Jahren stossen die kantonalen Steuerregimes im Ausland auf Kritik. Der sgv begrüsst es, dass die Steuerregimes trotzdem beibehalten werden. So kann die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und der Wegzug einiger grösserer Unternehmen verhindert werden. Dies würde tausende von Arbeitsplätzen gefährden und KMU schaden.

Rechtssicherheit erhöht
Mit den skizzierten Massnahmen kann die Rechtssicherheit für in der Schweiz tätige Unternehmen erhöht werden. Aus Sicht der sgv sollen praktizierte EU-Steuerlösungen auch in der Schweiz ange­wandt werden können. Der sgv unterstützt die Absicht der Steuerbehörden, ein Massnahmenmix ein­zuführen, der die Steuerautonomie der Kantone respektiert.

Der Bund profitiert massgeblich von den kantonalen Steuerregimes. Der sgv teilt die Ansicht der Steuerbehörden, dass die finanziellen Lasten der Reform ausgewogen auf Bund und auf Kantone verteilt werden sollen. (sgv/mc/ps)

Die Nummer 1:
Als grösste Dachorganisation der Schweizer KMU-Wirtschaft vertritt der sgv 250 Verbände und gegen 300’000 Unternehmen

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