Smart Home – ein Wegweiser zu Trends und Lösungen für Wohnbauten

Smart Home

Dem Smart Home gehört die Zukunft. (© 2008 TelematicsPRO e.V. European TelematicsFactory)

Fehraltorf – Auf Einladung von Electrosuisse, SEV Verband für Elektro-, Energie- und Informationstechnik, diskutierten am Kongress «Smart Home – Intelligentes Wohnen» Elektroinstallateure, Fachplaner, Netzbetreiber, Architekten und Bauherren die Realität moderner, intelligenter Gebäude und Wohnungen.

Unter dem Motto «intelligentes Wohnen ist für viele bereits Realität» ist heute der Kongress in der Umweltarena Spreitenbach eröffnet worden. Auch wenn die Zukunft spannend bleibt, fliesst doch die Idee der Vernetzung unterschiedlicher Anwendungen in immer mehr aktuelle Bauprojekte ein.

Zahlreiche Elektrofachleute, Architekten, Fachplanern, Generalunternehmen, Investoren, Netzbetreiber und viele weitere Gäste liessen sich die neusten Entwicklungen anhand von Praxisbeispiele aus der Bauausführung sowie von Bauherren und in Vorträgen zu Nutzen und Zukunft des intelligenten Wohnens belegen. Denn nicht nur Smart Metering und Smart Grid erlangen im vernetzten Heim an Bedeutung und entwickeln es zum Smart Home weiter. Sondern neue Trends rund um das Thema «Ambient Assisted Living», dem unterstützten Wohnen im Alter, zeigen immer weiter sich auffächernde Einsatzszenarien der Baubranche. Die Teilnehmer nutzten denn auch rege, die den Kongress begleitende Ausstellung, um ganz praktische Einblicke in die Aktualität intelligenter Wohnkonzepte zu bekommen.

Intelligenz in allen Phasen des Bauens
Im Mittelpunkt des Kongress standen zehn Vorträge von Smart-Home-Praktikern. Anhand von konkreten Beispielen wurde demonstriert, wie sinnvoll der Einbau intelligenter Gebäudetechnik ist. Dabei diskutierte man Neubauten wie Renovierungen. Zumal bei Altbauten der Komfortgewinn und das Potenzial für Energieeffizienz am grössten sind. Zugleich konnten die Referenten aufzeigen, welche Geschäftsmodelle sich für die Baubranche eröffnen, wenn sie auf Smart-Home-Konzepte fokussiert.

Denn die neuen Möglichkeiten zielen auf das intelligente Haus, das mitdenkt, von seinen Bewohnern lernt, mit ihnen interagiert und sie -über die Generationen hinweg – unaufdringlich im Alltag unterstützt. Die Tagung führte vor, wie viel davon schon Baualltag ist und sich bis hin zu intelligente Steuerungssysteme für geringeren Stromverbrauch auswirkt, die mit den flexiblen Stromnetzen der Zukunft kommunizieren.

Thematisiert wurden zudem alltagsunterstützenden Technologien, die dank moderner Systeme Gesundheit und Pflege sicher und diskret in den Alltag integrieren. Auch hier ist über die kabel- und grenzenlose Heimvernetzung von zahlreiche Endgeräte und immer mehr Haushaltsgeräte schon vieles realisiert ist.

Die Zukunft ist Realität
Ein Blick hinter die Kulissen bildete den Abschluss der Tagung. Anhand des Projektes ecoplace, einem fertigen Wohnhaus in Zürich-Albisrieden, wurde gezeigt, wie man architektonisch relevante Parameter für ein Smart Home umsetzt. Und zwei Bauherren erklärten den Nutzen intelligenter Gebäude. Sie erläuterten, wie bedeutsam eine einfache sowie intuitive Bedienung ist. Und ihre Erfahrungsberichte begründeten, weshalb man überhaupt ein intelligentes Haus baut und wie es sich darin lebt. (Electrosuisse/ots/mc/ps)

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