Switzerland Global Enterprise: Überraschungen im Export vermeiden

Daniel Küng
Daniel Küng, CEO Switzerland Global Enterprise. (Foto: zvg)

Daniel Küng, CEO Switzerland Global Enterprise. (Foto: zvg)

Zürich – Für Daniel Küng von Switzerland Global Enterprise S-GE ist klar: Die Spielregeln des Marktes zu kennen, erlaubt einem KMU ebenbürtig mit einem Vertriebspartner zu verhandeln – unabhängig vom Exportland.

Um sich bei einem Markteintritt in einem Exportland rechtlich, kulturell und letztlich auch finanziell nicht aufs Glatteis zu begeben, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Dazu Daniel Küng von S-GE: „Die Spielregeln eines Marktes zu kennen, bedeutet für ein Unternehmen Asse im Ärmel zu haben. Dieses Marktwissen ist die Basis für eine SWOT-Analyse im Rahmen eines Markteintritts. Es erlaubt einem KMU, ebenbürtig mit einem Vertriebspartner zu verhandeln und frühzeitig zu erkennen, wann und wie ein Markt sich verändert.“

Praxishilfe bei Exportfragen
Switzerland Global Enterprise stellt fest, dass sich für KMUs, die neue Exportmärkte erschliessen wollen, diverse Hürden präsentieren. „Viele Unternehmen haben Fragen zu Exportpapieren, Freihandelsabkommen und Ursprungsregelungen für ihre Produkte, die Rolle der Mehrwertsteuer im grenzüberschreitenden Waren- oder Dienstleistungsverkehr, zur Zollabwicklung, CE-Kennzeichnung oder Personenentsendung ins Ausland. Neben den rechtlichen Hürden wissen KMU häufig noch nicht, welche Partner sie brauchen, wie sie ihre Marketing-Strategie aufbauen oder welche operativen Funktionen sie vor Ort überhaupt betreiben sollten. Bei diesen Fragen bietet S-GE Unterstützung.“

Wenn es konkreter werde, sollten KMU gezielt nach Partnern mit einem passenden Profil suchen, die ergänzende Interessen aufweisen im Bereich Produktsortiment, Verkaufs-/Marketingorganisation, Motivation für ein neues Produkt, existierende Kundensegmente etc., rät Küng. „S-GE erstellt verschiedene Formen von Listen mit Kontakten und verifiziert die Angaben bei Bedarf. Um die Kompetenz und Seriosität eines möglichen Geschäftspartners beurteilen zu können, holen unsere Fachleute vor Ort Bonitätsauskünfte ein oder prüfen Referenzen, Verbandszugehörigkeiten und ähnliches.“

Business Hubs für Beziehungsnetz im Ausland
Die Vertretungen von Switzerland Global Enterprise im Ausland werden als «Swiss Business Hubs» geführt. Die Swiss Business Hubs sind nach einem ersten Beratungsgespräch in der Schweiz die nächste Anlaufstelle von Switzerland Global Enterprise im entsprechenden Exportland. Dazu Daniel Küng: „Diese lokalen Teams sind mehrheitlich bei einer Schweizer Botschaft oder bei einem Schweizer Generalkonsulat angesiedelt. Aufgrund ihres offiziellen Status verfügen alle Hubs über ein bestmögliches Beziehungsnetz im Ausland, direkten Zugang zu den neuesten Entwicklungen im Markt und der Gesellschaft – und ergänzen damit unsere Berater in der Schweiz in allen Dienstleistungen.“

Online-Tool WarmUp2Export
Einschätzung der Export-Fitness für Unternehmen vor einem Marktzutritt: Mit der Beantwortung einer Reihe von Schlüsselfragen zu den wichtigsten Aspekten eines Internationalisierungsprozesses können Unternehmen ihren Fitnessstand selbst ermitteln, nachzuvollziehen im Online-Tool WarmUp2Export von S-GE. Gibt es

  • … einen konkreten Businessplan für das Internationalisierungs-Projekt?
  • … genügend finanzielle und personelle Mittel, um im Ausland bestehen zu können?
  • … die volle Unterstützung der Geschäftsleitung und Mitarbeitenden für das Projekt?
  • … internes Know-how im grenzüberschreitenden Warenverkehr?
  • … «Unique Selling Points», die auch für den ausländischen Markt genügen?

Wie gut kennt das Unternehmen

  • … mögliche potentielle Zielmärkte?
  • … das Potential des Marktes?
  • … die Trends und Entwicklungen im Zielmarkt?
  • … die Kaufkraft im Absatzsegment?
  • … die lokal anzutreffende Konkurrenz
  • … die rechtlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen?
  • … den Aufwand für die Marktbearbeitung?

Daniel Küng
leitet seit 2004 als CEO die Geschicke von Switzerland Global Enterprise (S-GE, ehemals Osec). Bis 2004 war Daniel Küng selbständiger Unternehmer in Brasilien und Portugal und Präsident der Schweizer Industrie- und Handelskammer in Portugal, 2002 bis 2007 war er Vorstandsmitglied von SwissCham (Dachverband der Schweizerischen Aussenhandelskammern)

27. internat. Europa Forum Luzern 10./11. November 2014, Offene globale Märkte
KKL Luzern

Export-Workshop 1: „Erfolgreich geschäften in China“,
Export-Workshop 2: „Exportieren – Liquidität sichern, Zahlungsausfälle vermeiden“ Montag, 10. November 2014, 15.30 bis 17.30 Uhr inkl. Apéro, CHF 130.00 pro Workshop (Die Workshops werden parallel durchgeführt)

Öffentliche Veranstaltung: Montag, 10. November 2014, 18.15 Uhr bis 20.15 (Eintritt frei – Anmeldung erforderlich)
Networking-Dinner: Montag, 10. November 2014 ab 20.15 Uhr / CHF 125.-
Symposium: Dienstag, 11. November 2014, 9 Uhr bis 17.20 Uhr Eintritt CHF 460.- / 130.- (Studenten) Weitere Infos und Anmeldung: www.europa-forum-luzern.ch

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