TKB lanciert den Thurgauer Eigenheim-Index

Thurgau
Ein Blick auf Ermatingen am Untersee. (Foto: Thurgau Tourismus)

Weinfelden – Wohneigentum ist im Kanton Thurgau begehrt. Das zeigt der Thurgauer Eigenheim-Index der Thurgauer Kantonalbank (TKB). Der neu lancierte Index bildet zweimal jährlich die Preisentwicklung von Eigenheimen im Kanton ab. Erstellt wird er im Auftrag der TKB vom Immobiliendienstleister IAZI.

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist im Kanton Thurgau noch immer gross. So sind die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen in den vergangenen sechs Monaten um 0,6 Prozent gestiegen. Dies zeigt der Thurgauer Eigenheim-Index, den die TKB als führende Hypothekarbank im Kanton neu herausgibt. Der Index bildet die Preisentwicklung von Wohneigentum über einen Zeitraum von 20 Jahren ab. Während in den vergangenen sechs Monaten die Preise von Einfamilienhäusern um durchschnittlich 2 Prozent gestiegen sind, zeichnet sich ­bei Stockwerkeigentum eine Sättigung ab. Die Preise sind im letzten halben Jahr um 0,8 Prozent gesunken.

Moderates Preiswachstum im Thurgau
Begünstigt durch tiefe Zinsen und das zuwanderungsbedingte Bevölkerungswachstum zeigen die Immobilienpreise seit Jahren nach oben. Über einen Zeitraum von 20 Jahren betrachtet, stiegen die Preise für Wohneigentum in der Schweiz im Durchschnitt um gut 80 Prozent. Im Vergleich dazu fällt die Wertsteigerung im Thurgau moderat aus. Hier legten die Preise seit 1998 um rund 50 Prozent zu.

Verlässliches Bild des regionalen Immobilienmarktes
Den Thurgauer Eigenheim-Index publiziert die TKB jeweils im Frühjahr und im Herbst. Er fasst die Preisentwicklung von Wohneigentum auf Kantons- und Bezirksebene zusammen und ist kostenlos auf der Bankwebsite einsehbar. «Mit dem neuen Eigenheim-Index stellen wir der Thurgauer Wirtschaft und auch Privaten ein nützliches und verlässliches Informationsinstrument zur Verfügung», sagt TKB-Geschäftsleitungsmitglied Remo Lobsiger. Entwickelt hat den Index das Informations- und Ausbildungszentrum für Immobilien (IAZI). Er basiert auf den Preisen von tatsächlich erfolgten Handänderungen und zeigt daher ein verlässliches Bild des regionalen Immobilienmarktes.

Entwicklung der Eigenheimpreise auf einen Blick: Nach dem starken Anstieg der vergangenen Jahre zeigt das Preiswachstum bei den Eigenheimen eine Verlangsamung.
Vergleich Eigenheimpreise auf Stufe Bezirk: Die höchste Steigerung mit 2,0% in den letzten sechs Monaten verzeichnet der Bezirk Kreuzlingen. Auch im Bezirk Arbon liegt die Preissteigerung mit 1,3% über dem Kantonsmittel. Sanfte Preiskorrekturen haben sich in den Bezirken Frauenfeld (- 0,5%), Münchwilen (- 0,5%) und Weinfelden (- 0,3%) vollzogen.
Preisniveau für Einfamilienhäuser: Ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 180 m2 kostet im Thurgau im Mittel rund 1,1 Mio. Franken. Das höchste Preisniveau herrscht im Raum Kreuzlingen vor.

Detaillierte Ergebnisse

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