vips: Schweiz verliert an Wertschöpfung und an Standortqualität

Labor

Zug – Das Pharmaunternehmen Merck Serono, deren Schweizer Niederlassung Mitglied der vips Vereinigung Pharmafirmen in der Schweiz ist, hat einschneidende Restrukturierungs-Massnahmen in der Schweiz bekanntgegeben. Aus Sicht der vips verliert die Schweiz als Folge der wiederholten, massiven Preissenkungs-Massnahmen – bei gleichzeitig hohen Strukturkosten – und verschärften Regulierungen im Medikamentenmarkt zunehmend an Standortqualität.

Die Massnahmen im Medikamentenmarkt haben gravierende Konsequenzen für global tätige Pharmafirmen, die aus der Schweiz Medikamentenhandel betreiben. Der schwächere Referenzpreis Schweiz führt zu erhebliche Ertragseinbussen und damit zu weniger Steuerleistungen in der Schweiz.

Befürchtungen werden zunehmend Realität
Mit seinen jüngsten Beschlüssen zu den Wechselkursschwankungen hat der Bundesrat die Standortattraktivität für international tätige Pharmafirmen weiter geschwächt. Die Massnahmen von Merck Serono zeigen, dass die von der vips geäusserten Befürchtungen zunehmend Realität werden: Der Wertschöpfungsverlust als Folge verfügter Einsparungen im Medikamentenmarkt übertrifft die erzielten Einsparungen bei weitem. (vips/mc/ps)

 

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