WEMF-Studie: Wie Business-Leader reisen

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(Foto: Benicce - Fotolia.com)

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Zürich – Wenn Schweizer Business Leader Geschäftsbeziehungen im Ausland pflegen, fliegen sie mehrheitlich Destinationen in Westeuropa an. Der Reisekomfort spielt dabei, im Gegensatz zur Hotelkategorie, eine untergeordnete Rolle. Diese und weitere Erkenntnisse finden sich in der Studie MA Leader 2015 der WEMF AG für Werbemedienforschung.

Geschäftsreisende sind für Fluggesellschaften weltweit ein bedeutendes Kundensegment und ein wichtiger Faktor für die Auslastung der Streckennetze. Die MA Leader 2015 zeigt auf, dass über 45% der befragten Führungspersonen regelmässig Geschäftsreisen mit dem Flugzeug unternehmen. Rund 11% aller Leader in der Schweiz sind Vielflieger (mindestens 6 Flüge pro Jahr). Die Fluggesellschaft Swiss steht bei Führungspersonen aller Landesteile an vorderster Stelle. Während die Deutschschweizer Leader aber am zweithäufigsten mit Lufthansa fliegen, belegt bei den Westschweizern easyJet den zweiten Platz.

Kurze Distanzen, unterschiedlicher Komfort
Unabhängig von der Sprachregion reisen die Führungspersonen am häufigsten in der Economy-Klasse (82%), gefolgt von der Business Class (13%). Kaum eine der befragten Personen gab an, First Class zu fliegen (<1%) und 5% wählen je nach Flug unterschiedliche Kategorien. Möglicherweise hat die seltene Wahl der Komfortklasse unter anderem damit zu tun, dass der Grossteil der Führungspersonen für ihre Geschäftsreisen verhältnismässig kleine Distanzen zurücklegen. So liegen die häufigsten Reiseziele der befragten Führungskräfte in Westeuropa, gefolgt von Nordamerika und Osteuropa.

Was den Komfort des Hotels anbelangt, scheinen Führungspersonen eher wählerisch zu sein. 52% der befragten Leader logieren auf ihren Geschäftsreisen jeweils in einem Vier- oder Fünfsternehaus und 39% in einem Dreisternehotel. (WEMF/mc/pg)

 

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