Zahl der Firmenpleiten steigt im Februar um 6 Prozent

Konkurs
(Foto: Photo-K - Fotolia.com)

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Zürich – In den ersten zwei Monaten des Jahres 2013 gingen in der Schweiz insgesamt 1123 Firmen in ein Konkursverfahren. 755 dieser Konkurse liegt eine Zahlungsunfähigkeit zugrunde. Die Anzahl an Firmen, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen konnten, stieg somit im Vorjahresvergleich um sechs Prozent.

In zwölf Kantonen nahm die Zahl der Insolvenzen ab, während sie in fünf Kantonen stagnierte und in neun Kantonen anstieg. 368 Firmen wurden gemäss OR Artikel 731b aufgelöst, da sie organisatorische Mängel aufwiesen. Das Gastgewerbe ist nach wie vor die Branche mit dem höchsten Risiko von Firmenpleiten: Die Insolvenzen liegen dort 2.4 Mal über dem Durchschnitt. Doch auch das Baugewerbe und die Handwerksbetriebe verzeichneten viele Konkurse.

Zahl der Neugründungen stabil – starkes Wachstum im Tessin
Neugründungen von Firmen gab es im Januar und Februar gemäss der Analyse von Dun&Bradstreet insgesamt 6724, dies entspricht einem Zuwachs von einem Prozent. Besonders stark war das Wachstum im Tessin mit acht Prozent mehr Neugründungen als in der Vorjahresperiode. Vergleichsweise viele Firmen wurden in den Branchen Grosshandel, Personalvermittlung und Baugewerbe gegründet. (D&B/mc/pg)

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