Züblin erzielt im ersten Halbjahr deutlich mehr Gewinn

Roland Friedrich
Roland Friedrich, CEO der Züblin AG (Bild: Züblin)

Zürich – Die Immobiliengesellschaft Züblin schliesst das erste Halbjahr 2019/20 mit einem deutlichen Gewinnsprung ab. Für die zweite Jahreshälfte will sich das Unternehmen nun weiterhin auf die Reduzierung der Kosten konzentrieren und sucht nach geeigneten Wachstumsmöglichkeiten.

Unter dem Strich fuhr Züblin im ersten Semester einen mehr als doppelt so hohen Gewinn von 4,4 Millionen Franken ein, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es 1,8 Millionen Franken gewesen. Der Mietertrag stieg derweil vergleichsweise gering um 15,5 Prozent auf 4,7 Millionen Franken. Der operative Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg wiederum deutlich um 55 Prozent auf 2,8 Millionen Franken.

Das Unternehmen begründet die positive Ergebnisentwicklung mit dem im vergangenen April erworbenen Stockwerkeigentumsanteil in Zürich-Oerlikon. Zudem hätten Kosteneinsparungen im Personal- und Verwaltungsaufwand sowie Aufwertungen der Anlageliegenschaften dazu beigetragen.

Wertsteigerung des Immobilienportfolios
Der Gesamtwert des sechs Schweizer Liegenschaften von Züblin stieg derweil um 19,4 Millionen auf 220,3 Millionen Franken. Einerseits sei die Wertzunahme bedingt durch die Neuakquisition, andererseits habe das unverändert gute Marktumfeld mit starker Nachfrage nach Büroimmobilien zur höheren Bewertung des Portfolios beigetragen.

Mit dem Erwerb des genannten Stockwerkeigentums in Oerlikon habe man eine attraktive Anlagechance wahrgenommen, teilte Züblin weiter mit. Im zweiten Halbjahr möchte Züblin dem Communiqué zufolge das Wachstum durch weitere Immobilienakquisitionen vorantreiben. Zudem stünden weiterhin Kosteneinsparungen im Fokus. (awp/mc/pg)

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