Zulieferindustrie zu wenig über SwissDRG informiert

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Zürich (ots) – Die Managementberatung Homburg & Partner hat in Kooperation mit HPS-Healthcare Consulting eine Online-Befragung bei Schweizer Pharmaunternehmen zur am 1. Januar 2012 bevorstehenden Umstellung auf Fallpauschalen bei der Spitalfinanzierung in der Schweiz (kurz: SwissDRG) durchgeführt. Insgesamt nahmen 89 Führungskräfte an der Studie teil.

Insgesamt wird ersichtlich, dass die Unternehmen der zuliefernden Industrie zu wenig über die Reform informiert sind. So geben nur 9% der Führungskräfte an, die Auswirkungen der Reform voll und ganz abschätzen zu können. Mehr als die Hälfte fühlt sich unzureichend vorbereitet, den Umstellungen erfolgreich begegnen zu können.

Wenig Klarheit über Veränderungen
Ferner fehlt Klarheit über die Veränderungen, welche die SwissDRG– Reform mit sich bringt. Weitgehend einig ist man sich darüber, dass sich der Preisdruck auf die zuliefernde Industrie erhöhen wird: 79% der Befragten erwarten dies. Zudem werden negative Auswirkungen auf Innovationen im Spitalbereich sowie in der Finanzierung von medizintechnischen Investitionsgütern befürchtet.

Wenig Zuversicht über Nutzen der Reform
Eine Zielsetzung der Reform ist es, die Qualität der stationär medizinischen Versorgung von Patienten zu verbessern. Jedoch gehen 58% der Befragten davon aus, dass sich diese nach der Reform sogar verschlechtern wird. Immerhin glauben sechs von zehn Experten daran, dass das Ziel der Wirtschaftlichkeit mit der neuen Reform erreicht werden kann. 71% geben an, dass mit der Umstellung die Spitalkosten transparenter gemacht werden können. (Homburg & Partner/mc/pg)

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