Aargauische Kantonalbank schliesst US-Steuerprogramm ab

Pascal Koradi
Pascal Koradi, zurückgetretener Direktionspräsident der AKB. (Foto: AKB)

Pascal Koradi, Direktionspräsident Aargauische Kantonalbank. (Foto: AKB)

Aarau – Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat sich mit der amerikanischen Justizbehörde über den Abschluss ihres US-Steuerprogramms geeinigt. Damit verbunden ist eine einmalige Zahlung von 1,98 Mio Dollar. Die Zahlung werde keinen negativen Einfluss auf das Ergebnis des laufenden Jahres haben, schreibt die AKB in einer Mitteilung. Der Betrag ist vollständig durch die bereits getätigten Rückstellungen gedeckt.

Die Einigung beruht auf der Vereinbarung zwischen dem Eidgenössischen Finanzdepartement und dem DOJ vom August 2013. Darin sind die Bedingungen zur Bereinigung der Steuerangelegenheiten der Schweizer Banken mit den USA geregelt. Das Volumen der verwalteten Vermögen von Kunden mit US-Bezug belief sich bei der AKB auf insgesamt 639 Mio Dollar. Dabei handelte es sich grossmehrheitlich um Engagements von schweizerischen Unternehmen. Der Anteil Kunden mit US-Bezug belief sich auf unter 2 Promille des Gesamtkundenbestands, so die AKB weiter. (AKB/mc/pg)

Aargauische Kantonalbank

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