Aegon zahlt letzte Staatshilfe zurück

Alex Wynaendts

Aegon-CEO Alex Wynaendts.

Den Haag – Der in der Finanzkrise gerettete niederländische Versicherer Aegon hat sich vom Staatstropf abgehängt. Das Unternehmen habe die restlichen Wandelanleihen im Wert von 750 Millionen Euro von der Regierung zurückgekauft, teilte Aegon am Mittwoch mit. Die Niederlande hatten den Versicherer in der Finanzkrise mit drei Milliarden Euro gestützt und dafür die Wertpapiere erworben.

Das Unternehmen hatte diese in den vergangenen zwei Jahren dann Schritt für Schritt zurückgekauft. Aegon hat dem Staat im Laufe dieser Zeit nach eigenen Angaben insgesamt 1,1 Milliarden Euro an Prämien und Zinsen gezahlt. Im vergangenen April hatte das Unternehmen den US-Rückversicherer Transamerica für rund 630 Millionen Euro an den französischen Rückversicherer Scor verkauft, um sich weitere flüssige Mittel zu beschaffen. (awp/mc/ps)

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