AKB: Rudolf Dellenbach bleibt Direktionspräsident bis 2016

BILD NICHT MEHR VERWENDEN!

Rudolf Dellenbach, Direktionspräsident der Aargauischen Kantonalbank.

Aarau – Rudolf Dellenbach wird sein Amt als Direktionspräsident der Aargauischen Kantonalbank (AKB) voraussichtlich bis Mitte 2016 weiter ausüben. Die Suche nach einem Nachfolger soll erst nächsten Juni nach der Revision des AKB-Gesetzes wieder aufgenommen werden. Der im Juli 2014 als Nachfolger von Dellenbach an die Spitze der AKB gewählte Andreas Waespi wird nach einem Entscheid der Finma Ende Oktober 2014 (Berufsverbot für drei Jahre) sein Amt bekanntlich nicht antreten.

Der Bankrat habe nach «eingehender Prüfung der Sachlage» entschieden, die Suche nach einem Nachfolger erst im Juni 2015 fortzusetzen, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Zu diesem Zeitpunkt dürfte die Revision des AKB-Gesetzes und dessen Verabschiedung durch den Aargauer Grossen Rat abgeschlossen sein. Die Revision beinhalte unter anderem auch die Höhe der maximalen Entschädigung für den Direktionspräsidenten der AKB, heisst es dazu.

Führungsvakuum vorgebeugt
Der Bankrat habe mit der Verlängerung der Amtszeit von Dellenbach sichergestellt, dass sich kein Führungsvakuum ergebe. Dellenbach, der die Bank seit April 2006 leitet, schiebe seinen geplanten Rücktritt auf und bleibt so lange im Amt, bis eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gefunden und eingearbeitet sei. (awp/mc/ps)

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