Aramco-Börsengang lässt auch bei Credit Suisse die Kassen klingeln

Aramco-Börsengang lässt auch bei Credit Suisse die Kassen klingeln
Petrochemie-Anlage von Saudi Aramco und Dow Chemical in Sadara. (Foto: Saudi Aramco)

Zürich – Der Börsengang des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi-Aramco dürfte sich auch für Credit Suisse auszahlen. Der Grossbank könnten durch die Transaktion Kommissionseinnahmen von 100 Millionen Dollar winken. Dies schreibt die „SonntagsZeitung“. Diese Zahl hätten mehrere in den Börsengang involvierte Personen genannt.

Dass die Bank eine bedeutende Rolle bekommen habe, sei vor allem das Verdienst von Tidjane Thiam. Der Geschäftsführer hat laut Quellen den Deal mit den Arabern eingefädelt.

Bisher sickerte lediglich durch, dass die Saudis rund 500 Millionen Dollar für den Börsengang springen lassen werden. Die Schweizer Bank könnte somit bis zu einem Fünftel der Gebühren für sich beanspruchen.

Einnahmen von bis zu 25,6 Mrd Dollar möglich
Bei dem womöglich grössten Börsengang der Geschichte will Aramco 1,5 Prozent oder etwa drei Milliarden seiner Anteile verkaufen. Damit könnte Aramco bis zu 25,6 Milliarden Dollar einnehmen und den Rekord für den grössten Börsengang knapp brechen, den derzeit die chinesische Handelsplattform Alibaba mit Einnahmen von 25 Milliarden Dollar hält.

Bei der am Sonntag bekannt gegebenen Preisspanne von 30 bis 32 Riyal (8,00 bis 8,53 US-Dollar) je Aktie würde es Aramco auf einen Gesamtwert von 1,6 bis 1,7 Billionen Dollar bringen. Die Aktien werden voraussichtlich am 10. Dezember das erste Mal an der saudi-arabischen Börse Tadawul öffentlich gehandelt. (awp/mc/pg)

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