Standard Life Investments: Auswirkungen von Stress im Finanzmarkt

Standard Life Investments: Auswirkungen von Stress im Finanzmarkt

Jeremy Lawson, Chefökonom von Standard Life Investments. (Foto: Standard Life)

Edinburgh – Die aktuelle Ausgabe des vierteljährlich erscheinenden Global Outlook von Standard Life Investments, dem weltweit tätigen Vermögensverwalter, geht der Frage nach, wie die Investorenportfolios nach einer langanhaltenden Stressphase der Finanzmärkte für den nächsten Zyklus positioniert werden sollen.

Die Weltwirtschaft steht an einem entscheidenden Punkt, an dem sie mit Spannungsfeldern in verschiedenen Bereichen konfrontiert ist:

  • Gutes Wachstum von Konsum und Dienstleistungen versus schwache Produktionsleistungen und Exporte.
  • Widerstandsfähige entwickelte Volkswirtschaften versus belastete Schwellenländer.
  • Eine von China, Japan und Europa abweichende US-Geldpolitik.

Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Kurse vieler Finanzanlagen stark schwanken. Welches langfristige Bild ergibt sich daraus?

Breite Finanzkrise in Schwellenländern unwahrscheinlich
Jeremy Lawson, Chefökonom von Standard Life Investments, sagt dazu: «Wir werden im 2016 weiterhin eine moderates globales Wachstum haben, das sich in einem zurückhaltenden Gewinnanstieg der Unternehmen ausserhalb des Energie- und des Werkstoffsektors zeigen wird. Zudem halten wir an unserer Einschätzung fest, dass eine breite Finanzkrise in den Schwellenländern unwahrscheinlich ist. Der Druck auf eine Reihe grosser Entwicklungsländer wird aber nicht so schnell nachlassen. Das globale BIP-Wachstum dürfte sich geringfügig verbessern, bleibt aber unterdurchschnittlich.

Die Auswirkungen für den Anleger sind beträchtlich. Sie müssen in ihrem strategischen Vermögensallokationsprozess die Folgen niedriger Renditen auf Anleihen, Bargeld und Aktienkurse über den verbleibenden Konjunkturzyklus berücksichtigen. Insbesondere börsenkotierte Aktien reagieren empfindlich auf globale Entwicklungen, weil sie dazu neigen, grössere externe Positionen aufzuweisen als Volkswirtschaften als Ganzes. Mehr Engagement im Kreditbereich kann in einem solchen Umfeld Vorteile bringen.“ (Standard Life Investments/mc/ps)

Die englische Ausgabe der Research-Publikation Global Outlook finden Sie hier:
http://pdf.standardlifeinvestments.com/exported/pdf/email_links/GS_Outlook_Q4_15.pdf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.