Axa Winterthur in Q1 mit knapp 7% tieferem Geschäftsvolumen

Massimo Perretta
Antimo Perretta, CEO AXA Winterthur. (Foto: AXA Winterthur)

Antimo Perretta, CEO Axa Winterthur. (Foto: Axa)

Winterthur – Der zum Axa-Konzern gehörende Versicherer Axa Winterthur hat im ersten Quartal 2014 einen Rückgang des Geschäftsvolumens verzeichnet. Der Rückgang ist vor allem auf das schlechtere Lebengeschäft zurückzuführen, während die Schadenversicherung leicht zulegte.

Das Geschäftsvolumen sank so in der Berichtsperiode um 6,8% auf 7,36 Mrd CHF. Im Nichtleben-Geschäft wurde ein um 1,6% höheres Bruttoprämienvolumen von 2,75 Mrd erzielt, während das Lebengeschäft um gut 11% auf 4,62 Mrd schrumpfte. Das Management zeigt sich mit der Prämienentwicklung indessen zufrieden: «Im Schadenversicherungsgeschäft sind unsere Prämieneinnahmen erneut gewachsen, was sehr erfreulich ist. Die Entwicklungen im Lebensversicherungsgeschäft entsprechen unseren Erwartungen», wird CEO Antimo Perretta in der Mitteilung zitiert.

Im Kollektivlebengeschäft sanken das Prämienvolumen um gut 11% auf 4,36 Mrd CHF und das Neugeschäft (APE) um rund 44% auf 152 Mio. Grund dafür sei eine Abnahme bei den Neuabschlüssen in der Vollversicherung. «2012 und 2013 waren für die Vollversicherung absolute Rekordjahre. Nun zeigt sich im ersten Quartal 2014 der erwartete Rückgang», so Thomas Gerber, Leiter Leben.

«Erfreuliche» Entwicklung des Geschäfts mit Unternehmenskunden
Das leichte Wachstum im Nichtlebengeschäft wird auf die Produkte, Vertriebskanäle und Schadendienstleistungen zurückgeführt. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich gemäss Bereichsleiter Andreas Kümmel insbesondere auch das Geschäft mit Unternehmenskunden «erfreulich» entwickelt. Das Privatkundengeschäft sei weiterhin «sehr stabil» verlaufen. Dabei habe sich im Motorfahrzeugbereich der im Januar 2014 eingeführte «Drive Recorder», eine «Blackbox» für das Auto, zum Erfolg beigetragen. (awp/mc/pg)

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