Bâloise halbiert Anteil an Nationale Suisse

Martin Strobel

Bâloise-CEO Martin Strobel. (Foto: Bâloise)

Basel / Bern – Die Versicherungsgruppe Bâloise hat ihren Anteil an der Konkurrentin Nationale Suisse auf knapp unter 5% gesenkt. Seit Ankündigung der Übernahmeofferte von Helvetia für die Nationale-Aktionäre veräusserte Bâloise damit gut die Hälfte ihrer Beteiligung.

Per 23. Juli besass Bâloise noch einen Anteil von 4,957%. Nationale Suisse teilte dies am Montag in einer Pflichtmitteilung mit, weil die meldepflichtige Schwelle von 5% unterschritten wurde.

Per 7. Juli war bekannt geworden, dass Bâloise ihren Anteil an Nationale Suisse von zuvor 10,02% auf 9,247% reduziert hatte. An diesem Tag hatte Helvetia angekündigt, Nationale Suisse kaufen zu wollen und dafür den anderen Nationale-Aktionären 80 CHF pro Titel oder total 1,432 Mrd CHF zu bieten. Konkret offeriert Helvetia pro Nationale-Aktie 52 CHF in bar und 0,068 neue Helvetia-Aktien.

Entscheid der Mobiliar noch offen
Andere meldepflichtige Beteiligungsveränderungen sind seither nicht bekannt geworden. Offen ist weiterhin, was die Versicherungsgruppe Mobiliar mit ihrem Anteil an Nationale Suisse macht, der zuletzt auf 19,2% beziffert wurde.

Die Mobiliar analysiere das Übernahmeangebot von Helvetia und werde «zur gegebenen Zeit dazu Stellung nehmen», bekräftigten die Berner am Montag auf Anfrage ihre Haltung. (awp/mc/ps)

 

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