Bank Cler unterstützt Filmprojekt über den Umweltaktivisten Bruno Manser

Bank Cler unterstützt Filmprojekt über den Umweltaktivisten Bruno Manser
Sven Schelker in der Titelrolle in «Bruno Manser – Stimme des Regenwaldes». (Bild: A Film Company)

Basel – Am vergangenen Wochenende hat der Film «Bruno Manser – Die Stimme des Regen­waldes» das Zurich Film Festival eröffnet. Bruno Manser war einer der bedeutendsten Umweltaktivisten der 80er und 90er Jahre. 1984 reiste er in den Dschungel von Borneo und traf dort auf den nomadischen Stamm der Penan. Gemeinsam mit den Penan kämpfte Manser viele Jahre gegen die Rodung des Regenwaldes. 2000 wurde er als vermisst gemeldet. Bis heute weiss niemand, was mit ihm geschah. Die Bank Cler ist mit Manser seit langem eng verbunden und hat die Filmproduktion deshalb finanziell unter­stützt. Ab 7. November 2019 ist der Film in den Schweizer Kinos zu sehen.

Hausbank von Bruno Manser
In Basel aufgewachsen, hatte Bruno Manser auch seine Bankverbindung in der Schweiz. Bei der Wahl seiner Hausbank ging er sehr umsichtig vor. Auf keinen Fall wollte er Kunde bei einem Finanzdienst­leister sein, der die illegale Abholzung finanziert. Er suchte eine nachhaltig orientierte Bank und ent­schied sich für die damalige Bank Coop, die heutige Bank Cler. Nachdem Manser 2000 als vermisst gemeldet wurde, unterstützte die Bank 2004 die Veröffentlichung seiner Tagebücher in Buchform und organisierte in ihren Schalterhallen eine Ausstellung. Die Tagebücher lagern noch heute im Safe der Bank Cler. Sie sind reich illustriert und enthalten Aufzeichnungen zu Flora und Fauna sowie über Sprache, Kultur und Lebensweise der Penan. Die vierbändige Neuauflage kann über merianverlag.ch/bank-cler bestellt werden.

Nach einer wahren Geschichte
Eines der grössten Schweizer Filmprojekte erzählt die wahre Geschichte von Bruno Manser und von seiner Suche nach einem Leben jenseits der modernen Zivilisation. Als er im Dschungel von Borneo auf das nomadische Volk der Penan trifft, findet er genau das. Drei Jahre später jedoch der Schock: Holz­fäller roden ein grosses Gebiet in einem der ältesten Regenwälder der Welt und bedrohen so den Lebensraum der Penan. Manser überzeugt einen Häuptling der Penan, für ihr Land zu kämpfen. Gemeinsam blockieren sie die wichtigen Holzfällerstrassen und legen so die Holzindustrie lahm. 15 Jahre lang engagiert sich Manser gegen die Abholzung des Regenwaldes. Im Jahr 2000 verschwindet Bruno Manser spurlos. 2005 wird er als verschollen erklärt.

Bruno Manser – Symbol für den Kampf gegen den Raubbau an der Natur
Durch seinen unermüdlichen Einsatz, der ihn auch körperlich an Grenzen brachte, wurde Manser welt­weit zum Symbol für den Kampf gegen den Raubbau an der Natur. An diesem leidet der malaysische Teil von Borneo in besonderem Masse. Dort sind fast 90% des Urwaldes zerstört, die dreifache Fläche der Schweiz. – Eine Dramatik, die im Film authentisch vermittelt wird und die auch alle Mitwirkenden zu spüren bekamen. Die Penan werden zudem von echten Penan verkörpert, die Bruno Manser zum Teil sogar noch kannten.

Am 7. November 2019 kommt der neue Film über den Umweltaktivisten Bruno Manser in die Schweizer Kinos. Der Schweizer Sven Schelker spielt die Titelrolle in «Bruno Manser – Stimme des Regenwaldes». (Bank Cler/mc/ps)

Die Bank Cler hat ein Interview mit dem Hauptdarsteller geführt:

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