Bank of America profitiert zu Jahresbeginn von regem Handel an Finanzmärkten

Brian Moynihan
Brian Moynihan, CEO Bank of America. (Foto: BoA)

New York – Die Bank of America hat im ersten Jahresviertel vom regen Handel an den Finanzmärkten und einer rund laufenden US-Wirtschaft profitiert. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 40 Prozent auf unterm Strich 4,9 Milliarden Dollar, wie das Geldhaus am Dienstag in New York mitteilte. Das war mehr als Analysten erwartet hatten. Vorbörslich stieg die Aktie um mehr als 1 Prozent.

Privatleute und Unternehmen im Land seien weiterhin optimistisch gestimmt, sagte Bankchef Brian Moynihan, «und unsere Zahlen spiegeln das wider.» So vergab die Bank of America mehr Kredite. Die Erträge – also die gesamten Einnahmen – stiegen vor diesem Hintergrund im ersten Quartal um 7 Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar.

Kapitalmarktgeschäft läuft rund
Wie beim US-Branchenprimus JPMorgan Chase und der Citigroup entwickelte sich vor allem das Kapitalmarktgeschäft positiv. Die weltweiten politischen Unsicherheiten sorgten dafür, dass die Anleger ihre Depots häufiger als üblich umschichteten. Die Banken profitieren daran über Gebühren. Die Erträge der Bank of America aus dem Geschäft mit Anleihen stiegen um satte 29 Prozent und aus dem Geschäft mit Aktien immer noch um 7 Prozent.

Der Bank of America gelang es dabei, die Kosten weitgehend stabil zu halten. Bank-of-America-Chef Moynihan drückt seit Jahren auf die Kosten, um sein Haus auch in Zeiten niedriger Zinsen profitabel zu halten. Da in den USA in den vergangenen Monaten die Zinsen wieder angezogen haben, zahlt sich der Sparkurs jetzt doppelt aus. (awp/mc/ps)

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