Bank of America verdient deutlich weniger

Brian Moynihan
Brian Moynihan, CEO der Bank of America. (Foto: BoA)

Charlotte – Niedrige Zinsen und höhere Kosten aufgrund der Corona-Krise haben die Bank of America zum Jahresende belastet. Im Schlussquartal fiel das Nettoergebnis verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut ein Fünftel auf 5,5 Milliarden Dollar, wie das Geldhaus am Dienstag in Charlotte mitteilte. Die Erträge sanken um zehn Prozent auf 20,1 Milliarden Dollar. Bankchef Brian Moynihan zeigte sich dennoch zufrieden – das Unternehmen erhole sich weiter von den „dramatischen Folgen“ der Pandemie.

Der rege Betrieb an den Finanzmärkten liess das Handelsgeschäft mit Wertpapieren florieren, doch besonders die wichtige Privatkundensparte spielte deutlich weniger ein. Obwohl die Bank ihre Risikovorsorge für faule Kredite senkte, litt die Bilanz unter geringeren Zinseinnahmen und Gebühren etwa im Kreditkartengeschäft. Zudem drückten hohe Ausgaben für coronabedingte Sicherheitsmassnahmen für Mitarbeiter und Kunden den Gewinn. Im gesamten Geschäftsjahr ging das Ergebnis von 27,4 Milliarden auf 17,9 Milliarden Dollar zurück. (awp/mc/ps)

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