Banken: Neue Regulationen als grösster Sorgenfaktor

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Zürich – Laut einer Studie des Bankensofwareherstellers Temenos ist die Angst vor den Auswirkungen neuer Regulatorien nach wie vor die grösste Sorge im Bankensektor. Dies habe eine Studie unter 190 Führungskräften von Banken in 71 Ländern ergeben, heisst es in einer Mitteilung.

Demnach hätten 24% der Befragten ausgesagt, dass sie am meisten die Auswirkungen der neuen Regulationen wie z.B. Basel III auf ihr Geschäft fürchten. Im Vorjahr hatten noch 29% der Befragten diesen Punkt als grösste Sorge angegeben.

Sorge um Kundenbindungen
Zugenommen haben dagegen andere Ängste. So gaben 23% der Befragten an, dass sie sich um die Kundenbindungen sorgen. Denn die Kundenloyalität nehme zunehmend ab, während sich vor allem wohlhabenden Kunden mehr Alternativen als in der Vergangenheit bieten. Dabei seien vor allem Privatbanken (30%) und Grossbanken (31%) vor die Herausforderung gestellt, heute Kunden zu halten.

Zunehmende Konkurrenz im Markt
Als stärkere Bedrohung wird zudem die zunehmende Konkurrenz im Markt empfunden, was immerhin von 18% der Führungskräfte als grösster Kummer wahrgenommen wurde. Dabei komme die grösste Gefahr von neu in den Markt eintretenden Mitbewerbern (30%), existierenden Grossinstituten (19%) und Übersee-Mitbewerbern (18%).

Die Prioritäten in der Gefahren-Perzeption zeige sich auch in der Reaktion der Banken. So seien als Top-Drei Investmentfelder das Investieren in neue Produkte und Dienstleistungen, der Ausbau der IT-Infrastruktur sowie die Verbesserung des Risikomanagements genannt worden. (awp/mc/pg)

Temenos

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