Bankkunden nutzen während Coronakrise häufiger das Internet

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Zürich – Während der Coronakrise haben Schweizerinnen und Schweizer vermehrt das Internet für Finanztransaktionen genutzt. Viele Bankkunden liebäugeln gar mit dem Wechsel zu einer reinen Digitalbank.

Jeder Dritte in der Schweiz habe seit Ausbruch der Pandemie Bankgeschäfte häufiger online oder über eine App abgewickelt, kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Kreditkartenkonzerns Mastercard zum Schluss. Europaweit nutzten gar 42 Prozent der Befragten für Banktransaktion vermehrt digitale Kanäle.

Der digitale Wandel während der Coronazeit nagt auch an der Loyalität der Kunden zu ihrer Bank. Während Herr und Frau Schweizer im letzten Jahr noch zu den loyalsten Bankkunden weltweit zählten, können sich nun laut Studie zwei Drittel der Befragten einen Wechsel zu einer Digitalbank vorstellen.

Apps auf dem Vormarsch
Bereits heute nutzt gut jeder Dritte der Befragten die Banking-App einer reinen Digitalbank. Im vergangenen Jahr waren es 14 Prozent. Die Apps der traditionellen Banken werden auch bereits von über der Hälfte der Befragten genutzt.

Dabei werden vermehrt Geldgeschäfte über mobile Banking-Lösungen abgewickelt, sowohl bei traditionellen Instituten als auch bei reinen Digitalbanken. Vertrauten 2019 in der Schweiz in Geldfragen lediglich 6 Prozent auf solche Lösungen, sind es nun bereits 22 Prozent.

Mastercard hat die Befragung zu Trends im digitalen Bankwesen in zwölf europäischen Märkten bei 9’605 Personen durchgeführt, gut 400 wurden in der Schweiz befragt. (awp/mc/ps)

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