Basellandschaftliche Kantonalbank steigert Gewinn

John Häfelfinger
John Häfelfinger, Präsident der Geschäftsleitung der Basellandschaftlichen Kantonalbank. (Foto: BLKB)

Liestal – Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) hat im Geschäftsjahr 2018 den Gewinn gesteigert. Der Geschäftserfolg blieb aber hinter dem Vorjahr zurück, da das bessere Kommissions- und Handelsergebnis den Rückgang im Zinsergebnis nicht ausgleichen konnte. Die Ausschüttung an die PS-Inhaber bleibt unverändert.

Der Jahresgewinn stieg um 0,8 Prozent auf 134,5 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung sank derweil auf 165,2 Millionen Franken von 172,1 Millionen im Jahr zuvor. Die Zertifikatsinhaber erhalten eine unveränderte Dividende von 35 Franken, wie das Finanzinstitut am Mittwoch mitteilte.

Rückgang im Zinsgeschäft
Insgesamt ging der Geschäftsertrag vor allem wegen eines geringeren Erfolgs im Zinsgeschäft um 2,3 Prozent auf 358,5 Millionen Franken zurück. Im Zinsgeschäft resultierte ein Rückgang um 2,1 Prozent auf 267,1 Millionen Franken. Dagegen legte der Kommissions- und Dienstleistungserfolg um 2,8 Prozent auf 66,4 Millionen Franken zu. Im Handelsgeschäft verdiente die Kantonalbank mit 16,8 Millionen Franken mehr als ein Zehntel weniger.

Der Geschäftsaufwand sank um 4,6 Prozent auf 168,3 Millionen Franken, vor allem weil im Vorjahr noch eine Sonderbelastung durch die Pensionskasse angefallen war. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich trotz hoher Investitionen in kundenrelevante Bereiche auf 47 von 48,1 Prozent.

Die Bilanzsumme der Kantonalbank stieg per Ende des Jahres auf 25,3 Milliarden von 24,2 Milliarden Franken im Vorjahr. Bei den Hypothekarforderungen resultierte ein Anstieg um 3,0 Prozent auf 18,7 Milliarden Franken. Den Netto-Neugeldzufluss beziffert die Bank auf 524 Millionen Franken nach 383 Millionen im Jahr zuvor.

2019 Ergebnis auf Vorjahreshöhe erwartet
Für die weitere Zukunft gibt sich das Institut weiter relativ optimistisch. Die Staatsbank geht davon aus, auch im laufenden Jahr weiter profitabel und risikobewusst zu wachsen und erwartet für 2019 ein Ergebnis auf Vorjahreshöhe. „Solange die schwierige Zinssituation und die Unsicherheiten aufgrund des Rahmenabkommens der Schweiz mit der EU, des Brexit und des Handelsstreits zwischen den USA und China anhalten, werden die Erträge unter Druck bleiben“, schreibt die Bank. Daher werde sie ihre Diversifikation in zinsindifferente Geschäfte weiter vorantreiben. (awp/mc/pg)

BLKB

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