Basler Kantonalbank erhöht Gewinn im ersten Semester

Basil Heeb
Basil Heeb, CEO Basler Kantonalbank. (Foto: BKB)

Basel – Die Basler Kantonalbank (BKB) hat im ersten Halbjahr 2021 den Gewinn deutlich verbessert. Der BKB-Konzern, zu der neben dem BKB-Stammhaus auch die Bank Cler gehört, konnte dabei seine Produktivität weiter verbessern.

Der Geschäftserfolg als Mass für das operative Ergebnis erhöhte sich um 9,9 Prozent auf 117,3 Millionen Franken, wie die Kantonalbank am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich verblieb ein um 14,9 Prozent gestiegener Konzerngewinn von 62,0 Millionen Franken.

Zinsengeschäft legt zu
Im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, konnte die Bankengruppe den Netto-Erfolg um 5,8 Prozent auf 194,4 Millionen Franken erhöhen. Sie verweist in ihrer Mitteilung auf das weitere Wachstum bei den Kundenausleihungen wie auch auf eine günstige Refinanzierung.

Deutlich höher fiel auch der Kommissions- und Dienstleistungsertrag aus (+7,3% auf 70,7 Mio). Hier konnte der BKB-Konzern von der wirtschaftlichen Erholung nach Corona profitieren – so dürften die Kunden etwa ihre Kreditkarten wieder deutlich mehr benutzt haben. In der Vermögensverwaltung konnte die BKB zudem trotz der turbulenten Börsen Neugeldzuflüsse generieren. Rückläufig war allerdings der bei der BKB traditionell volatile Handelsertrag (-33% auf 28,9 Mio).

Tiefere Kosten
Während der Ertrag insgesamt leicht zulegte (+0,4% auf 298,6 Mio), sank der Geschäftsaufwand deutlicher (-4,9% auf 167,5 Mio). Die BKB verweist dabei auf die Optimierung der Konzerninfrastruktur. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich entsprechend um 3,1 Prozentpunkte auf 56,3 Prozent.

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg im ersten Halbjahr um 2,3 Prozent auf 54,7 Milliarden Franken. Im Hypothekargeschäft legte die Bank um 1,7 Prozent zu, womit sie sich laut BKB im Gleichschritt mit der Marktentwicklung entwickelt hat.

Solide Entwicklung erwartet
Im Stammhaus BKB erhöhte sich der Geschäftserfolg um 3,7 Prozent auf 89,9 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte auch für das BKB-Stammhaus ein deutlich verbesserter Halbjahresgewinn von 56,6 Millionen (+15,5%).

Die Bank rechnet weiterhin mit einer «soliden Ertragsentwicklung», dies trotz der derzeitigen Unsicherheiten im Bankumfeld und dem erwarteten Übergang vom negativen in ein positives Zinsumfeld. Man könne die aktuelle Dynamik ins zweite Semester mitnehmen und das gute Ergebnis aus dem Vorjahr im 2022 wiederholen, zeigt sich BKB-CEO Basil Heeb in der Mitteilung überzeugt. (awp/mc/ps)

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