BHF dürfte bei Verkauf an LGT nicht zerschlagen werden

Prinz Max von und zu Liechtenstein
Prinz Max von und zu Liechtenstein, CEO LGT Gruppe.

LGT-CEO Prinz Max von und zu Liechtenstein.

Düsseldorf – Die Liechtensteiner Fürstenbank LGT will mit der auf reiche Privatkunden spezialisierten BHF-Bank auch deren Fondstochter kaufen. Man gehe fest davon aus, dass LGT auch das Fondshaus Frankfurt Trust mit einem Kundenvermögen von 16 Milliarden Euro übernehme, sagte ein Sprecher dem «Handelsblatt» vom Montag.

Das würde bedeuten, dass die Bank bei dem Verkauf wohl nicht zerschlagen werde. Beim Firmenkundengeschäft der BHF-Bank suche man allerdings noch nach Kompromissen, zitiert die Zeitung mit der Sache vertraute Kreise. Die BHF-Bank gehört der Deutschen Bank , die das Institut zusammen mit der Privatbank Sal. Oppenheim übernommen hatte.

Exklusiv-Verhandlungen
Deutsche Bank und LGT verhandeln derzeit exklusiv über den Verkauf der BHF-Bank. Die Verträge sollen voraussichtlich Anfang März unterzeichnet werden, zitiert die Zeitung Finanzkreise. Seit Anfang des Bieterprozesses wird aus Kreisen berichtet, dass die Liechtensteiner Fürstenbank hauptsächlich an dem Geschäft mit vermögenden Kunden der BHF-Bank interessiert sei und deshalb womöglich nur Teile des Institutes kaufen wolle. Die LGT-Bank verstehe, dass die beiden Geschäftsbereiche des Instituts eng verzahnt seien, zitiert das «Handelsblatt» nun aus den Kreisen. Die Deutsche Bank ist fest entschlossen, die BHF-Bank als Ganzes zu veräussern. (awp/mc/ps)

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