BKB und Bank Cler starten geplante Neuorganisation

Basil Heeb
Basil Heeb, CEO der Basler Kantonalbank. (Foto: BKB)

Basel – Die Basler Kantonalbank (BKB) und die Bank Cler starten nach Abschluss der Konsultationsverfahren mit der Umsetzung der geplanten organisatorischen Änderungen. Die Banken hatten vor rund einem Monat im Zusammenhang mit der vollständigen Übernahme der Bank Cler durch die BKB eine neue organisatorische Ausrichtung angekündigt.

Die von den Personalkommissionen geplanten Vorschläge seien geprüft worden. Zahlreiche davon würden umgesetzt und der Sozialplan werde verlängert, teilte die BKB am Mittwoch mit. Von den Anpassungen werden bis zu 150 Mitarbeitende betroffen sein, wobei in den nächsten zwei Jahren bis zu 40 Stellen abgebaut werden könnten. An dieser bereits Ende Juni kommunizierten Ausgangslage ändert sich also vorläufig nichts. Der mögliche Arbeitsplatzabbau soll soweit möglich über die normale Fluktuation abgefedert werden sowie sozialverträglich und fair erfolgen.

Die BKB plant die Anpassung von Führungsstrukturen, die Vereinheitlichung von Prozessen sowie die Bildung von weiteren konzernweiten Kompetenzzentren. Dabei stünden unter anderem das CEO-Office, das Personalwesen, die Unternehmensentwicklung sowie die Rechtsabteilung und einzelne Abteilungen aus dem Bereich Finanzen und Risiko beider Banken im Fokus.

Die Bank Cler, die frühere Bank Coop, war von der BKB im vergangenen Jahr vollständig übernommen worden, die Aktien waren Anfang April von der Börse dekotiert worden. Die BKB und die Bank Cler sollen aber weiterhin eigenständige Banken bleiben. Für die Kundinnen und Kunden der beiden Konzernbanken ändert sich durch die Anpassung der Konzernorganisation nichts, betonte die BKB. (awp/mc/pg)

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