Bâloise: Stabile Prämieneinnahmen im Kollektivleben-Geschäft

Martin Strobel

Bâloise-CEO Martin Strobel.

Basel – Die Bâloise-Gruppe hat im Rechnungsjahr 2011 im Kollektivlebengeschäft der Basler Versicherungen trotz rückläufiger Kapitalerträge Gesamteinnahmen im Rahmen des Vorjahres erwirtschaftet. Diese beliefen sich auf 2,48 Mrd CHF nach 2,51 Mrd im Vorjahr. Auch die Prämieneinnahmen blieben mit 2,18 Mrd CHF (-0,6%) praktisch unverändert, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Betriebsergebnis fiel allerdings um 70% auf 9,6 Mio zurück.

In der beruflichen Vorsorge erzielte die Versicherung ein Anlageergebnis brutto von 332,3 Mio CHF. Dies entspricht einer Rendite auf Buchwerten von 2,48% (Vorjahr 2,75%).

Ausschüttungsquote deutlich über gesetzlichen Vorgaben
Von diesem Ergebnis profitierten in erster Linie die Versicherten. 98,2% der Erträge flossen wieder an die Versicherten zurück. Mit dieser Ausschüttungsquote lag die Basler damit deutlich über der gesetzlichen Vorgabe von 90%. Die Kosten pro versicherte Person sanken im Vergleich zum Vorjahr um 12% auf 428 CHF. Weiter geht die Basler davon aus, dass die Zinsen tief und die Kapitalmärkte volatil bleiben. (awp/mc/ps)

 

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