Citigroup wegen tieferen Rechtskosten mit Gewinnsprung

Michael Corbat
Citigroup-CEO Michael Corbat. (Foto: Citigroup)

Citigroup-CEO Michael Corbat. (Foto: Citigroup)

New York – Die US-Grossbank Citigroup hat zum Jahresende dank geringerer Rechtskosten besser als erwartet verdient. Im vierten Quartal stieg der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert von 344 Millionen auf 3,3 Milliarden Dollar (3,0 Mrd Euro), wie das Institut am Freitag mitteilte. Die Werte sind aber kaum vergleichbar, weil das Geldhaus im Schlussquartal 2014 Milliarden für die Beilegung von Rechtskonflikten wegen dubioser Finanzgeschäfte beiseite gelegt hatte.

Die Erlöse steigerte die Citigroup trotz der zuletzt nervösen Börsen um drei Prozent auf 18,5 Milliarden Dollar. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 verdiente das Unternehmen 17,2 Milliarden Dollar – soviel wie seit 2006 nicht mehr. Die Erträge fielen aber mit 76,4 Milliarden Dollar etwas niedriger aus als im Vorjahr. Bankchef Michael Corbat zeigte sich dennoch zufrieden: «Insgesamt haben wir 2015 eine starke Leistung abgeliefert.» (awp/mc/ps)

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