Crédit Agricole (Suisse) 2012: Bruttogewinn sinkt um 11%

Hervé Catala

Hervé Catala, CEO von Crédit Agricole Suisse.

Genf – Die Crédit Agricole (Suisse) weist für das Geschäftsjahr 2012 einen um knapp 11% gesunkenen Bruttogewinn von 209,5 Mio CHF aus. Der konsolidierte Reingewinn der Schweizer Tochter der französischen Crédit Agricole ging mit einem Minus um 18% auf 130,2 Mio CHF zurück, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.

Das Umfeld sei 2012 von einer erneuten Verschärfung der Wirtschaftskrise, niedrigen Zinsen und einem starken Schweizer Franken geprägt gewesen, schreibt die Crédit Agricole (Suisse). Die Erträge aus dem Bankgeschäft gingen um knapp 5% auf 601,8 Mio CHF zurück. Den Aufwand konnte die Bank um 1,2% auf 392,3 Mio CHF senken.

Verwaltete Vermögen steigen auf 44,9 Mrd Franken
Im Private Banking erwirtschaftete die Bank 70% ihrer Erträge. Die verwalteten Vermögen stiegen um knapp 0,9 Mrd auf 44,9 Mrd CHF an. Seit dem letzten Jahr biete die Crédit Agricole Suisse ihren Kunden in Hongkong ein komplettes Leistungsspektrum an, heisst es weiter. Zudem seien zusätzliche IT-Mitarbeiter rekrutiert worden. Um die sich in China bietenden Chancen besser nutzen zu können, unterhalte die Bank vor Ort auch ein eigenes Buchungszentrum mit lokaler Kontoführung.

Die Belegschaft der Bank blieb mit 1’400 Mitarbeitenden per 31. Dezember 2012 stabil, wie es weiter heisst. Die Eigenmittel betrugen 1,54 Mrd CHF (VJ 1,53 Mrd) und die Kernkapitalquote per Ende Jahr belief sich unverändert auf 13,2%. (awp/mc/pg)

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