Credit Suisse gründet Kompetenzzentrum für gemeinnützige Stiftungen

Tidjane Thiam
CS-CEO Tidjane Thiam. (Foto: Credit Suisse)

Zürich – Die Credit Suisse (Schweiz) AG hat heute die Gründung eines Kompetenzzentrums für gemeinnützige Stiftungen bekannt gegeben. Mit dem neuen Kompetenzzentrum bietet sie gemeinnützigen Stiftungen in der Schweiz ein breites Serviceangebot und unterstützt sie dabei, ihr Engagement für ihre gesellschaftlichen Ziele zu verstärken. Das Kompetenzzentrum wird mit drei neu geschaffenen Stellen ausgestattet. Zwei davon konnten bereits mit ausgewiesenen Expertinnen besetzt werden.

Der Schweizer Stiftungssektor verzeichnet ein starkes Wachstum: die Zahl der Stiftungen in der Schweiz hat sich in den letzten 20 Jahren auf mehr als 13‘000 mit einem Kapital von total rund 100 Mrd. Franken verdoppelt. Gleichzeitig erhöhen das Niedrigzinsumfeld, regulatorische Veränderungen und neue Transparenzansprüche die Herausforderungen für Stiftungen. Zudem besteht ein wachsender Fokus auf nachhaltige Anlagen innerhalb des Sektors. Mit der heute bekanntgegebenen Gründung des Kompetenzzentrums für gemeinnützige Stiftungen bündelt die Bank ihre interne Fachexpertise aus den unterschiedlichsten Bereichen und ermöglicht ein praxisrelevantes Angebot für gemeinnützige Stiftungen.

Das neue Kompetenzzentrum für gemeinnützige Stiftungen bietet Dienstleistungen und Lösungen für die Führung einer Stiftung, die Verwaltung des Stiftungsvermögens und die Förderung der wohltätigen Zwecke. Über die seit dem Jahr 2000 bestehenden und von der Credit Suisse (Schweiz) AG unterstützten Dachstiftungen ist es zudem möglich, sich auf individuelle Weise wohltätig zu engagieren, ohne dafür eine selbständige Stiftung zu gründen. Das Ziel des Beratungsangebots ist zusammen mit den Kunden zu bestimmen, wie die definierten Werte vermittelt und langfristig Wirkung erzielt werden kann.

Zwei ausgewiesene Expertinnen
Für den Aufbau des Kompetenzzentrums konnten Nicole von Reitzenstein und Isabelle von Jeinsen gewonnen werden. Nicole von Reitzenstein war ab 2013 beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in der Entwicklungszusammenarbeit als Programmleiterin tätig und hatte zuvor verschiedene Rollen bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), Wegelin & Co. und der Credit Suisse inne. Mit Isabelle von Jeinsen konnte die Credit Suisse eine weitere Stiftungsexpertin verpflichten. Sie war einige Jahre als Rechtsanwältin im Stiftungsrecht sowie zuletzt bei der SwissRe im Bereich Corporate Solutions tätig und ist Lehrbeauftragte am Lehrstuhl Privatrecht an der Universität St. Gallen. Die Dachstiftungen Accentus, Empiris und Symphasis werden weiterhin von Guido Braschler geleitet.

Beide Neuzugänge verfügen über ausgewiesene Erfahrung in den Bereichen Führung von Stiftungen sowie Stiftungsrecht. Zusammen mit der Verankerung des Angebots durch ausgewählte Kundenberater in den Regionen wird das Kompetenzzentrum die stetig steigende Nachfrage nach Stiftungsexpertise erfolgreich bedienen und die Marktstellung der Credit Suisse in diesem Bereich weiter stärken. (Credit Suisse/mc/ps)

Weiterführende Informationen sind verfügbar unter:
www.credit-suisse.com/stiftungen

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