Devisenreserven der SNB per Ende Juni um 0,7 Mrd CHF gesunken

SNB Zürich
SNB-Sitz Zürich. (© SNB)

Zürich – Die Devisenreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind im Juni 2017 leicht gesunken. Per Ende des Berichtsmonats lag der Wert bei 693,5 Mrd CHF, dies nach leicht aufwärts revidierten 694,2 Mrd CHF per Ende Mai. Der Rückgang beträgt somit rund 0,7 Mrd CHF.

Der Gesamtbestand der Reserven (exkl. Gold) erreichte Ende des Berichtsmonats 699,1 Mrd nach 699,9 Mrd CHF im Vormonat. Die Daten sind gemäss dem sogenannten Standard zur Verbreitung von Wirtschafts- und Finanzdaten (Special Data Dissemination Standard, SDDS) des Internationalen Währungsfonds (IWF) erstellt und wurden am Freitag von der SNB veröffentlicht.

Starker Anstieg zwischen Februar und April
Von Februar bis April waren die Devisenreserven sehr deutlich angestiegen, nämlich um insgesamt knapp 53 Mrd CHF, im Mai ergab sich dann allerdings wieder ein Rückgang um knapp 3 Mrd CHF.

Ob und in welchem Ausmass die SNB im Mai am Devisenmarkt interveniert hat, ist aus den Zahlen nicht genau herauszulesen. Die Entwicklung der wichtigsten ausländischen Währungen zum Franken ist ein wichtiger Grund für die Veränderungen der Devisenreserven. So war der US-Dollar per Ende Juni zum Franken deutlich schwächer als ein Monat davor, wogegen der Euro leicht stärker wurde. Die Entwicklung zum britischen Pfund verlief mehr oder weniger seitwärts.

Einen klareren Hinweis, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert hat, geben die Giroguthaben der Banken bei der Nationalbank. Gemäss diesen Zahlen musste sie im Juni wie bereits im Mai weniger am Devisenmarkt eingreifen als in den Monaten davor. (awp/mc/ps)

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