EFG International einigt sich im Rechtsstreit mit kuwaitischem Pensionsfonds

EFG International einigt sich im Rechtsstreit mit kuwaitischem Pensionsfonds
Hauptsitz von EFG International in Zürich.

Zürich – Die Privatbank EFG International hat im Rechtsstreit mit dem kuwaitischen Pensionsfonds Public Institution for Social Security (PIFSS) einen Vergleich erzielt. Die Vereinbarung betrifft ein zuvor in Grossbritannien geführtes Zivilverfahren, das von der PIFSS gegen mehr als 30 Beklagte angestrengt worden war.

Nach Abzug von Steuern werde der Vergleich den Gewinn im zweiten Halbjahr mit zusätzlich rund 5 Millionen Franken belasten, teilte EFG am Mittwoch weiter mit. Dies kommt zu den bisher getätigten Rückstellungen hinzu. Im Dezember 2025 hatte EFG zum Rechtsstreit bereits 59,5 Millionen Franken zurückgestellt.

Die Einigung stelle einen wichtigen Meilenstein bei der Klärung von Altlasten und der Risikominderung in der Bilanz von EFG dar, hiess es weiter. Es seien damit alle Risiken mit den im Verfahren streitigen Ansprüchen, die sich auf Ereignisse von 1995 bis 2012 beziehen, beseitigt worden.

Der Pensionsfonds aus Kuwait hatte wegen Geldwäschereivorwürfen gegen Banker und Vermögensverwalter geklagt. Im Zentrum stand dabei ein mittlerweile verstorbener PIFSS-Direktor, der Bestechungsgelder entgegengenommen haben soll. (awp/mc/ps)

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