Festgeld im Ausland anlegen: Hohe Zinsen in Bulgarien

Festgeld im Ausland anlegen: Hohe Zinsen in Bulgarien

Tamaz Georgadze, CEO und Gründer von Weltsparen.de

Berlin – Über Zinsplattformen können Sparer attraktive Angebote im In- und Ausland nutzen und von hohen Zinssätzen profitieren. Das deutsche Start-up Weltsparen.de hat bislang seit der Gründung Ende 2013 bereits 300 Millionen Euro vermittelt. Die beliebteste Adresse für Anleger im Ausland: die bulgarische Fibank. Grund dafür sind vor allem die hohen Zinsen.

Das junge Berliner Unternehmen Weltsparen ermöglicht es seinen Nutzern, Festgeld bei verschiedenen Banken im Ausland anzulegen, ohne dafür jedes Mal ein neues Konto eröffnen zu müssen. Vor allem die im Vergleich zu Deutschland höheren Zinsen dürften ein wesentlicher Grund sein, die Zinsplattform zu nutzen. Besonders beliebt ist die bulgarische First Investment Bank, kurz Fibank. Die Fibank ist eine der grössten Banken Bulgariens und beschäftigt über 3’000 Mitarbeiter in 150 Filialen. Für eine Anlagedauer von 12 Monaten gibt es hier 2,5 Prozent Zinsen pro Jahr, für 36 Monate beträgt der jährliche Zinssatz sogar 3,3 Prozent für eine Anlagesumme von mindestens 10’000 Euro. Deutlich mehr, als es bei den deutschen Banken gibt.

Risiko Fremdwährung?
Und nicht einmal das Risiko, das Geld in einer Fremdwährung (im Fall Bulgariens der Lew) anzulegen, müssen die deutschen Anleger in Kauf nehmen. Das Geld wird in Euro angelegt, sodass Sparer absolut kein Währungsrisiko tragen. So können Währungsschwankungen dem Geld nichts anhaben. Ausserdem gibt ein weiterer Faktor deutschen Sparern Sicherheit: Sollte die Bank Pleite gehen, ist – wie bei allen Banken mit Sitz in der Europäischen Union – Spargeld bis 100’000 Euro gesetzlich garantiert.

Zinsplattform als Marktlücke
Der Zugang zu Konten bei ausländischen Banken ist restriktiv. Zusätzlich erschweren oft Sprachbarrieren die Möglichkeit, bessere Zinsangebote bei Banken im Ausland wahrzunehmen. Einige Banken bieten Kunden mit Erstwohnsitz im Heimatland der Bank bessere Zinsen, andere verlangen eine Kontoeröffnung vor Ort, was eine teure Anreise voraussetzt.

Weltsparen schliesst als Zinsplattform genau diese Marktlücke. Anders als die traditionellen Vergleichsportale wird der Kunde nicht einfach weitervermittelt. Über eine deutsche Partnerbank wird selbst die Identifizierung übernommen. Nun ist die Expansion geplant. Jetzt soll die Plattform auch für Sparer aus anderen europäischen Ländern geöffnet werden und nicht nur den Deutschen vorbehalten sein. (Weltsparen/mc/hfu)

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