Finanzinvestor KKR steigt beim Bundesligisten Hertha BSC ein

Fussball

Berlin – Der globale Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts & Co. L.P. (KKR) hat eine strategische Partnerschaft mit dem Bundesligisten Hertha BSC Berlin geschlossen. Die Vereinbarung umfasst ein langfristiges Investment über 61,2 Mio Euro, welches aus mehreren Komponenten besteht. Dazu zählt unter anderem der Erwerb einer Minderheitsbeteiligung von 9,7%. Mit dem Deal löse man die Finanzprobleme auf einen Schlag, schreibt der Bundesligist auf seiner Website.

Die Zusammenarbeit ermöglicht eine umfangreiche Rückführung der Schulden sowie den Rückerwerb von Rechten. Hertha BSC verbessert auf diese Weise die Kosten- und Ertragssituation sowie die Bilanzstruktur des Vereins nachhaltig. Der Aufsichtsrat und das Präsidium des Vereins sowie der Aufsichtsrat und Beirat der KGaA hätten der Vereinbarung einstimmig zugestimmt, heisst es weiter.

KKR nimmt Einsitz im Aufsichtsrat
Wie Spiegel Online berichtet, wird KKR einen Sitz im Aufsichtsrat in der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA bekommen, der Profi-Fussball-Tochter des Vereins, darüber hinaus habe der Investor dem Vernehmen nach keinerlei Einfluss auf sportliche und wirtschaftliche Entscheidungen des Fussball-Unternehmens verlangt.

KKR ist einer der weltweit führenden Manager von alternativen Investments. KKR verwaltet Anlagen im Wert von über 90,2 Mrd. Dollar (Stand 30. September 2013). KKR investiert über unterschiedliche Anlagefonds und -strukturen in eine Vielzahl von Anlageklassen. (mc/pg)

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