Finma stellt UBS und CS Fragen zu Barclays-Libor-Skandal

Paradeplatz Zürich
Bankenzentrum am Zürcher Paradeplatz.

UBS- und CS-Sitz am Zürcher Paradeplatz.

Bern – In den Libor-Skandal um gefälschte Zinssätze bei der britischen Grossbank Barclays mischt sich einem Pressebericht zufolge nun auch die Finma ein. «Wir schauen uns den Fall mit den Libor-Unregelmässigkeiten genau an und stehen in engem Kontakt mit den betroffenen Instituten», sagte Finma-Sprecher Tobias Lux gegenüber der Zeitung «Der Sonntag».

Einem Insider zufolge habe die Aufsichtsbehörde den beiden Grossbanken UBS und CS detaillierte Fragen gestellt. Die Finma wolle wissen, was sich die UBS und die CS in der Libor-Affäre zuschulden kommen liessen, so die Zeitung. Eine direkte Ahndung sei zwar nicht möglich, sollte die Finma aber zu dem Schluss kommen, dass die Grossbanken schlecht organisiert seien, könne sie Auflagen machen und Manager aus dem Verkehr ziehen.

Die UBS halte sich bedeckt. «Wir nehmen die Untersuchungen ernst und kooperieren voll und ganz mit den Behörden», zitiert die Zeitung einen Sprecher. (awp/mc/ps)

 

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