Generali 2011 mit Prämienrückgang

Giovanni Perissinotto

Generali-Chef Giovanni Perissinotto.

Triest – Der italienische Versicherer Generali hat im abgelaufenen Jahr trotz teils guter Geschäfte einen Prämienrückgang erlitten. Weil das Interesse an Lebensversicherungen gegen Einmalbeitrag um fast ein Viertel nachliess, sanken die eingenommenen Bruttoprämien insgesamt um 5,5 Prozent auf 69,2 Milliarden Euro, wie der Mutterkonzern von Generali Deutschland am Freitag in Triest mitteilte.

Im Schaden- und Unfallgeschäft sowie bei den Lebensversicherungen gegen laufende Beiträge zog das Geschäft hingegen an. Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage habe sich der Konzern gut geschlagen, sagte CEO Giovanni Perissinotto.

Lebenssparte: Prämienrückgang um 9,3%
In der Lebensversicherung gingen die Prämieneinnahmen insgesamt um 9,3 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro zurück. In Deutschland fiel der Rückgang mit 1,6 Prozent vergleichsweise glimpflich aus. In der Schaden- und Unfallversicherung gingen die Prämien konzernweit um 3,1 Prozent auf 22,8 Milliarden Euro nach oben, während sie in Deutschland um 2,2 Prozent anzogen. Den Geschäftsbericht für 2011 will Generali am 21. März veröffentlichen. (awp/mc/ps)

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