Generali Schweiz 2013: Gebuchte Bruttoprämien rückläufig – mehr Gewinn

Alfred Leu

Alfred Leu, CEO Generali Schweiz (Foto: Generali)

Adliswil – Der Versicherer Generali Schweiz hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr verdient, obwohl die gebuchten Bruttoprämien im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgingen. Weniger Wachstum verzeichnete die zur Generali Gruppe gehörende Gesellschaft im Leben-Geschäft. Dank dem neuen Strategiefokus der gesamten Gruppe habe sich das Gesamtergebnis positiv entwickelt, teilt General Schweiz am Mittwoch mit.

Die gebuchten Bruttoprämien sanken um 3,5% auf 2,15 Mrd CHF. Dabei musste Generali Schweiz im Leben-Geschäft einen Rückgang von 6,3% auf 1,31 Mrd hinnehmen. Generali verweist dabei auf das rückläufige Geschäft mit Einmaleinlagen. Im Nichtleben-Geschäft stiegen die Bruttoprämien hingegen um 1,3% auf rund 841 Mio CHF. Zusammen mit der Sach- und Unternehmensversicherung habe sie wesentlich zur Verbesserung der Combined Ratio um 0,7 Prozentpunkte auf 94,4% beigetragen. Unter dem Strich verblieb ein um rund 13% gesteigertes Gesamtergebnis von 161 Mio CHF, wobei die Steigerung zu einem wesentlichen Teil auf die Kapitalanlagen zurückzuführen ist.

Globale Initiativen auf lokaler Ebene umgesetzt
Strategisch standen die Veränderungen der weltweit tätigen Gruppe im Vordergrund. Die angestossene Neuausrichtung soll die Kapitalbasis festigen und das Kerngeschäft Versicherung weiterentwickeln. Verschiedene globale Initiativen seien auf der lokalen Ebene umgesetzt worden und zeugten von der Dynamik der Veränderungen, so Generali Schweiz. Der neue, einheitliche Auftritt der Marke Generali unterstreiche die neue Gruppenstrategie. (awp/mc/ps)

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