GRIMALDI & PARTNERS – Aktives Risikomanagement: Ein effektives Instrument, um höhere Durchschnittsrenditen zu erreichen bei weniger Risiko

GRIMALDI & PARTNERS – Aktives Risikomanagement: Ein effektives Instrument, um höhere Durchschnittsrenditen zu erreichen bei weniger Risiko

GRIMALDI & PARTNERS – Aktives Risikomanagement: Ein effektives Instrument, um höhere Durchschnittsrenditen zu erreichen bei weniger Risiko
Von Silvano Grimaldi, CEO Grimaldi & Partners. (Foto: zvg)

Zürich – Die Geldanlage ist eine grosse Herausforderung geworden: Die Zinsen sind auf ein Tiefst gefallen, während Aktien und Rohstoffe grossen Kursschwankungen ausgesetzt sind. Da hilft laut Silvano Grimaldi von Grimaldi & Partners AG nur ein aktives Risikomanagement weiter.

Das Risikomanagement stellt nicht die Gewinnmaximierung in den Mittelpunktt. Silvano Grimaldi der Zürcher Vermögensverwaltung Grimaldi & Partners AG versteht darunter die Kapitalerhaltung unter Bewahrung der Chance, Kapitalgewinne zu erzielen. Voraussetzung dafür ist eine grosse Disziplin: «Gewinne sollen konsequent realisiert werden, wenn sie schrumpfen, ebenso Verlusten, bevor sie zu gross werden», sagt Grimaldi. Dadurch werden möglicherweise höhere Gewinne verpasst, dafür Verluste in einem definierten Mass gehalten.

In negativer Phase weniger Verlust, in positivem Umfeld moderate Gewinne
Im Covid-Crash vor einem knappen Jahr haben auch die Obligationen der Finanzbranche massiv an Wert verloren, was belegt, dass jede Anlageklasse mit spezifischen Risiken behaftet ist. Deshalb sollte ein aktives Risikomanagement alle Anlageklassen abdecken. Dann steht bei Turbulenzen die Verlustminimierung im Vordergrund und bei Schönwetterphasen die Generierung von Gewinnen. Erst dadurch werden laut Grimaldi Kundenvermögen erhalten und kontinuierlich aufgebaut. «Vielen Banken ist das in den vergangenen Jahren nicht gelungen.»

Die Märkte tendieren regelmässig zu zunehmender Volatilität
Eine passive Anlagestrategie kostet in einem solchen Umfeld nur Nerven und Geld. Und ein Verlust von fünfzig Prozent benötigt danach eine Kursverdoppelung, um wieder das Ausgangsniveau zu erreichen. Oft werden hohe Verluste zu einem Abschreiben: trotz Erholung der Aktienmärkte können sie kaum mehr wettgemacht werden. Daher gilt es mit einem aktiven Risikomanagement, Verluste, wenn sie nicht zu vermeiden sind, möglichst klein zu halten. Beginnen zum Beispiel die Buchgewinne zu schrumpfen, werden sie ab einem definierten Level realisiert. Überschreiten derweil die Verluste eine vorbestimmte Marke, werden sie ebenfalls realisiert. «Dadurch kann ein Substanzverlust weitgehend verhindert werden.»

Fazit
Die Aktienmärkte erleben immer wieder eine Korrekturphase. Diese kann mit einem aktiven Risikomanagement als Opportunität genutzt werden mit einem antizyklischen Anlageverhalten: frühzeitig Gewinne mitnehmen und im Tief dosiert kaufen, also nach dem Prinzip „sell on the trumpets and buy on the cannons!.“ (Grimaldi & Partners/mc/ps)

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