Grosse Kostenunterschiede bei Schweizer Privatkonten

Anlage

moneyland.ch hat die Gebühren von Schweizer Privatkonten und Maestro-Karten unter die Lupe genommen.

Zürich – moneyland.ch hat die Gebühren von über 150 Privatkonten und Maestro-Karten im Rahmen des bisher umfangreichsten Schweizer Privatkontovergleichs für Vielnutzer, Durchschnittsnutzer und jugendliche Nutzerinnen und Nutzer untersucht. Die Kostenunterschiede sind markant: Die führenden Privatkonten sind für Durchschnittsnutzer nach fünf Jahren über 1250 Franken – für Vielnutzer sogar rund 3375 Franken – günstiger als die teuersten.

Fast alle Schweizerinnen und Schweizer haben mindestens ein Privatkonto. Über das Privatkonto lassen sich Zahlungen ins In-und Ausland tätigen; über die mit dem Privatkonto verbundene Maestro-Debitkarte lassen sich Einkäufe im In-und Ausland tätigen sowie Bargeldbeziehen. Im Unterschied zu Sparkonten sind die Zinssätze der Privatkonten in der Regel deutlich tiefer – bei einigen Banken erhält man momentan sogar gar keinen Zins. Umso stärker fallen die Kosten ins Gewicht.

Zahlreiche Kostenfaktoren
«Die Mehrheit der Nutzerinnen und Nutzer unterschätzt die Konto-und Maestro-Gebühren», so Benjamin Manz, Geschäftsführer von moneyland.ch. Häufig sind der Privatkonto-Kundschaft nur die Kontoführungsgebühren bewusst. Es fallen aber eine Reihe von weiteren «versteckten» Gebühren an,die ein Vielfaches der Jahresgebühren betragen können, aber auf den Rechnungen oft nicht transparent ausgewiesen werden. Auch so genannte Gratiskonten ohne Kontoführungsgebühren sindje nach Nutzerprofil nicht immer die günstigste Lösung.

Tausende von Franken sparen
moneyland.ch bringt im Rahmen des umfangreichsten Schweizer Privatkontovergleichs bei über 150 Privatkonten und angebundenen Maestro-Karten Licht in den Gebührendschungel. Die Vollkostenrechnung von moneyland.ch berücksichtigt neben den Zinseszinsen diverse Kostenfaktoren, darunter Kontoführung, umsatz-und transaktionsabhängige Ermässigungen oder Zusatzgebühren, Bargeldbezüge sowie Einkäufe im In-und Ausland, Zahlungseingänge, Daueraufträge, LSV- sowie Inland-und Auslandzahlungen via Online-Banking (detaillierte Erläuterung im Anhang). Ergebnis: Für einen Durchschnittsnutzer kann das Sparpotenzial für fünf Jahre ohne Berücksichtigung von teuren Bundle-Produkten bis zu 1254.05 Franken betragen. Noch grösser ist das Sparpotenzial für Vielnutzer, für welche der Kostenunterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Privatkonto (ohne Bundle-Produkte) für fünf Jahre stolze 3374.80 Franken beträgt.

Günstiges Privatkonto je nach Nutzungsprofil
Für erwachsene Durchschnittsnutzer mit einem durchschnittlichen Kontostand von 6’500 Franken stehen bei den untersuchten Privatkonten die Appenzeller Kantonalbank (Kosten minus Zinsen für 5 Jahre: 461.20 Franken), Raiffeisen mit dem Privatkonto Plus (504.95 Franken) sowie die Freiburger Kantonalbank mit dem Lohnsparkonto (529.95 Franken) – gefolgt von Alpha Rheintal Bank und money-net.ch – zuoberst auf dem Podest. Für erwachsene Vielnutzer mit einem Kontostand von durchschnittlich 25’000 Franken führen die Privatkonten von PostFinance (Kosten minus Zinsen für 5Jahre: 387.45 Franken), cash zweiplus (730.85 Franken) sowie Banca Popolare di Sondrio (934.75Franken) die Rangliste an. Je nach Jahrgang, Kontostand und Nutzungsprofil können die Kosten der Privatkonten und die Ranglisten der günstigsten Privatkonto-Angebote erheblich variieren. Auf moneyland.ch ist die Wahl von diversen weiteren Nutzungsprofilen und individuellen Angaben interaktiv möglich – so können Nutzerinnen und Nutzer das richtige Konto für das persönliche Nutzungsverhalten finden.

Achtung vor Bargeldbezügen
Besonders ins Gewicht fallen Bargeldbezüge im In-und Ausland. Während Bezüge bei Bankomaten der eigenen Bank praktisch immer kostenlos sind, belasten die Bargeldbezüge bei Fremdbanken das Konto – in der Regel mit 2 Franken pro Bezug. Nutzerinnen und Nutzer sollten für Bargeldbezüge im Inland die Bankomaten der eigenen Bank nutzen oder noch besser zu einer Bank wechseln, bei der auch Bargeldbezüge an Fremdautomaten kostenlos sind. Bargeldbezüge im Ausland sind noch teurer und kosten bis zu 5 Franken pro Bezug zusätzlich zu den Devisenumrechnungsgebühren und weiteren Fremdkosten. Allerdings gibt es auch für Bargeldbezüge im Ausland Privatkonten mit vorteilhaften Konditionen – ein individueller Vergleich lohnt sich also.

Die günstigsten Konten für Jugendliche
Jugendliche werden von Banken mit besonders guten Konditionen umworben. Dazu gehören diverse Kostenermässigungen wie kostenlose Maestro-Karten und vorteilhafte Zinskonditionen. Bei einigenBanken sind die Privatkonten aufgrund der hohen Zinssätze zugleich auch Sparkonten. Am vorteilhaftesten sind unter den untersuchten Banken die folgenden Privatkonten für Jugendliche: das Jugendlohnsparkonto der Freiburger Kantonalbank (Zinsgewinn abzüglich Kosten für 2 Jahre: 63.20Franken), das Jugendkonto der Hypothekarbank Lenzburg (Zinsgewinn abzüglich Kosten für 2 Jahre: 50.45 Franken) sowie das Privatkonto Jugend der Appenzeller Kantonalbank (Kosten abzüglich Zinsgewinn für 2 Jahre: 57.05 Franken).

Kontowechsel ohne Aufwand
Ein Abschluss eines neuen Privatkontos ist ohne grossen Aufwand möglich – über moneyland.ch sogar aufgrund der kostenlosen Vergleichs-und Bestellmöglichkeiten noch einfacher. Auf moneyland.ch lässt sich das günstigste Privatkonto-Angebot für verschiedene Nutzungsprofile und sogar individuelle Nutzungsangaben ohne Aufwand und kostenlos eruieren. Neben der Eröffnung des richtigen Kontos für Zahlungsverkehr und Maestro-Karte lohnt sich eine separate Eröffnung eines Sparkontos mit einem höheren Zinssatz.

Weiterführende Informationen  
Den vollständigen interaktiven Vergleich aller Kostenaufschlüsselungen sowie weiteren Privatkonten mit Informationen individuellen finden  Angaben und Sie unter:  http://www.moneyland.ch/de/privatkonto-vergleich. (moneyland.ch/mc/ps)

Über moneyland.ch
Informationen und qualitativ führende Vergleiche in den Bereichen Zahlen, Sparen, Vorsorgen,Finanzieren und Anlegen an. In drei einfachen Schritten können Nutzerinnen und Nutzer die passende Hypothek oder Kreditkarte, den passenden Privatkredit oder Trading-Anbieter sowie das passende Privat-, Spar-, Säule-3a-oder Freizügigkeitskonto finden und so Tausende von Franken sparen.
Auch wer zu keiner neuen Bank wechseln möchte, kann dank moneyland.ch immer informiert bleiben.Ermöglicht wird dies durch den Moneyland-Alarm: Nutzerinnen und Nutzer werden sofort benachrichtigt, falls sich bei den angewählten Finanzprodukten Änderungen ergeben sollten. Wenn beispielsweise die Zinsen eines Sparkontos oder die Kosten einer Kreditkarte steigen oder sinken,werden die dem Finanzprodukt folgenden Nutzer umgehend informiert.

Methodik
Für die vorliegende Untersuchung wurden die vollständigen Kosten von Schweizer Privatkonten inklusive Bankkarten (Maestro) für Privatpersonen berechnet.

moneyland.ch

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